Wir haben nach dem torlosen Remis zwischen Wolfsburg und Borussia Stimmen aus beiden Lagern gesammelt.
Marco Reus: Die Wolfsburger standen enorm hoch, deswegen sind wir so häufig in die Abseitsfalle getappt. Das haben sie sehr stark gemacht, denn damit haben sie auch unseren Spielaufbau früh gestört. Wir haben es einfach nicht geschafft, den Fußball zu spielen, der uns sonst auszeichnet. Bei meiner vergebenen Großchance habe ich leider nicht gesehen, dass Mike Hanke mitgelaufen ist. Ich wollte den Ball mit dem Außenrist ins lange Eck schieben, doch das habe ich leider nicht geschafft. Das war eine 100-prozentige Chance, die ich hätte nutzen müssen, deswegen tut es mir leid für die Mannschaft.
Mike Hanke: Wir haben im Vorfeld gewusst, wie schwierig die Aufgabe wird, die Wolfsburger haben eine gute Mannschaft und haben gegen uns taktisch sehr clever gespielt. Es war ein ausgeglichenes Spiel, so dass beide Seiten mit dem Punkt zufrieden sein müssen. Wir haben nicht schlecht gespielt, und teilweise auch guten Fußball gezeigt, doch man muss anerkennen, dass die Wolfsburger sehr kompakt standen. Trotzdem wollten wir natürlich unbedingt gewinnen und sind daher ein wenig enttäuscht. Aber wir haben jetzt noch 14 Partien vor der Brust und es ist noch alles drin. Unser Ziel ist, so lange wie möglich oben dran zu bleiben.
Marcel Schäfer (VfL Wolfsburg): Natürlich hätten wir die drei Punkte gerne hier behalten, aber die Gladbacher waren vor allem im ersten Durchgang etwas griffiger. In der zweiten Hälfte haben wir uns deutlich gesteigert und eine Reihe guter Chancen heraus gespielt. Diese haben wir leider nicht genutzt, so dass die Punkteteilung am Ende in Ordnung geht.
Max Eberl (Sportdirektor Borussia): Unter dem Strich können wir mit dem Punkt zufrieden sein, auch wenn man den Jungs nach dem Abpfiff angemerkt hat, dass sie enttäuscht waren. Sie haben gewusst, dass auch ein Sieg drin gewesen wäre. Und wenn Marco Reus Mitte der zweiten Hälfte seine große Möglichkeit genutzt hätte, hätten die Chancen sicher gut gestanden. Aber kein Vorwurf an Marco, so etwas kann passieren, und man darf auch nicht vergessen, dass auch die Wolfsburger ein paar gute Gelegenheiten hatten, so dass das Unentschieden am langen Ende ein gerechtes Ergebnis ist.
Lucien Favre (Trainer Borussia): Das 0:0 werte ich keinesfalls als Rückschlag.Es war ein schweres Spiel. Beide Mannschaften waren sehr engagiert. Wir haben nicht viele Lücken gefunden und haben manchmal zu kompliziert gespielt. Das Tempo hat teilweise gefehlt und wir hätten mehr am Boden statt in der Luft spielen sollen. Die Wolfsburger standen aber auch sehr kompakt. Am Ende kann ich mit dem Punkt gut leben
Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg): Ich kann mit dem Punkt leben. In der ersten Halbzeit waren wir nicht aggressiv genug und hatten zu viel Respekt vor dem Gegner. In der zweiten Halbzeit war es wesentlich besser. Der Sieg wäre da sogar verdient gewesen. Aber trotzdem war es wieder ein Schritt nach vorne. Gladbach ist für mich das Überraschungsteam der Saison. Es ist schwer, gegen sie zu spielen, zumal sie die beste Defensive der Liga haben.













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Die Uefa war heute zu Gast im BORUSSIA-PARK: Es war ein erster Besuch wegen der Champions League. Ende Juni kommt erneut eine Delegation.
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Vom 18.05.2012
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