Suchen

Borussia News

NEWS: 07.02.2012

„Von Anfang an hellwach sein“

„Von Anfang an hellwach sein“
Thorben Marx kehrt morgen an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Für Thorben Marx ist das morgige Pokalviertelfinale bei Hertha BSC eine ganz besondere Partie. Acht Jahre, von 1998 bis 2006, spielte Marx bei Borussias nächstem Gegner. Wir sprachen mit dem Mittelfeldspieler über die Partie gegen seinen Ex-Club und seinen Traum vom Endspiel.

Thorben, es geht es zurück in deine Heimat. Sind Spiele gegen Hertha immer noch etwas Besonderes für dich?

Marx: Auf jeden Fall. Ich freue mich immer wieder, wenn ich nach Berlin zurückkehre. Gerade an das Olympiastadion habe ich viele schöne Erinnerungen. Eine solche Kulisse bei einem DFB-Pokal-Viertelfinale ist für jeden etwas Besonderes. Das Spiel ist für beide Vereine enorm wichtig, deshalb erwarte ich eine sehr enge Partie.

Bist du in deiner Karriere im Pokal schon mal so weit gekommen?

Marx: Vor einigen Jahren stand ich mit Hertha im Viertelfinale gegen den 1. FC Köln. Wir sind dann aber leider ausgeschieden. Meine Pokal-Karriere war also bisher nicht sonderlich erfolgreich (lacht).

Das kann sich ja diese Saison ändern. Nur noch acht Mannschaften sind im Rennen. Da träumt man doch sicherlich vom Endspiel, oder?

Marx: Einmal ein Pokalfinale zu spielen, davon habe ich schon als Kind geträumt. Ich war schon als Zuschauer und auch einmal als Balljunge beim Endspiel dabei. Ich weiß also, welch fantastische Atmosphäre in Berlin herrscht. Es wäre schon eine tolle Sache, wenn wir es in diesem Jahr schaffen würden. Allzu viel Zeit habe ich ja auch nicht mehr, um ein Pokalfinale zu spielen. Ich möchte diese Chance deshalb unbedingt nutzen.

Berlin ist die heimschwächste Mannschaft der Bundesliga und hat in diesem Jahr noch keinen Punkt geholt. Besteht die Gefahr, dass ihr den Gegner unterschätzt?

Marx: Nein, denn die Herthaner wollen auch unbedingt das Finale erreichen. Sie stehen zwar unter Druck, aber sie haben auch die Gelegenheit, die schlechten Ergebnisse in der Liga vergessen zu machen. Wenn sie im Pokal eine Runde weiter kommen, würde das wieder eine positivere Stimmung schaffen. Zudem ist mit Raffael ein ganz wichtiger Spieler wieder dabei. Es wird also sehr schwer. Aber wenn wir an unsere Stärken glauben, können wir eine Runde weiter kommen.

Wie würdest du die Berliner Mannschaft beschreiben?

Marx: Sie haben eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Gerade in der Offensive hat die Mannschaft großes Potenzial. Sie sind definitiv besser, als es ihr derzeitiger Tabellenplatz aussagt. Wir müssen von Anfang an hellwach sein.

Hast du denn noch Kontakt zu jemandem bei Hertha?

Marx: Von meiner Berliner Zeit ist ja nur Patrick Ebert übriggeblieben. Ansonsten kenne ich noch André Mijatovic, mit dem ich bei Arminia Bielefeld zusammengespielt habe. Allzu viel Kontakt besteht aber nicht mehr.

Roman Neustädter ist seit dem Spiel in Wolfsburg angeschlagen. Hoffst du auf einen Startelf-Einsatz am Mittwoch, und wie schwer fällt es dir, derzeit meist nur Joker zu sein?

Marx: Jeder Spieler möchte natürlich spielen. Ich rechne mir aber für Mittwoch keine großen Chancen aus. Roman hat gestern ja wieder mit der Mannschaft trainieren können, und der Trainer hat eigentlich auch keinen Grund zu wechseln. Nichtsdestotrotz freue ich mich über den Erfolg der Mannschaft und versuche im Training meine Leistung zu bringen. Ich möchte der Mannschaft einfach helfen, wenn ich gebraucht werde. Außerdem bin ich ja häufig die erste Einwechsel-Option. Damit zeigt mir Lucien Favre, dass er auf mich setzt.

Morgen wartet das Viertelfinale in Berlin, am Samstag kommt Schalke zum Topspiel in den BORUSSIA-PARK. Habt ihr das schon im Hinterkopf?

Marx: Nein, an das Spiel gegen Schalke denken wir überhaupt noch nicht. Ich denke, wir sind bisher ganz gut damit gefahren uns immer komplett auf die nächste Aufgabe zu fokussieren. Außerdem ist das Spiel gegen Hertha viel zu wichtig. Wir müssen es hochkonzentriert angehen, und das werden wir auch tun.

Weitere News

Marx fällt rund vier Wochen aus

Marx fällt rund vier Wochen aus 12.04.2012

Mittelfeldspieler Thorben Marx ist am Dienstag am Knie operiert worden und hat heute mit der Reha begonnen. Wir haben uns mit dem 30-Jährigen unterhalten.

Der BORUSSIA-PARK in 3D

Der BORUSSIA-PARK begehbar in 3D, sieh dir das Stadion an, wann immer du willst, tritt ein, 24 Stunden am Tag.

Voting

Voting

bet-at-home.com

Zu unserem Twitter-Profil
Zu unserer Facebook-Seite
BöklunderBitburger