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NEWS: 18.01.2013

"Froh, dass es wieder losgeht"

"Froh, dass es wieder losgeht"
VfL-Coach Lucien Favre erwartet in Hoffenheim ein schweres Spiel.

Nach der vierwöchigen Spielpause rollt der Ball am Wochenende in der Bundesliga wieder. Zum Rückrundenauftakt tritt Borussia am Samstag (15.30 Uhr) bei 1899 Hoffenheim an.

„Unsere Vorbereitung war sehr gut, jetzt sind wir froh, dass es wieder losgeht“, sagte VfL-Coach Lucien Favre in der heutigen Pressekonferenz. Sein Team muss bei einem Gegner ran, der um den Klassenverbleib kämpft und in der Winterpause in Marco Kurz einen neuen Trainer präsentierte. „Wir kennen die Situation der Hoffenheimer. Vor zwei Jahren waren wir in einer ähnlichen. Sie sind Tabellen-16., für mich haben sie aber ein sehr interessantes Potenzial, gerade offensiv sind sie sehr gefährlich“, warnte Favre, der das letzte Hinrundenspiel der Kraichgauer gegen Dortmund (1:3) intensiv auf Video studierte. „Der BVB hatte es sehr schwer, den Sieg zu holen. Es wird auch für uns nicht leicht, dennoch wollen wir natürlich erfolgreich in die Rückrunde starten“, so Favre. 1899 erwartet rund 26.000 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim, darunter etwa 4.000 VfL-Fans.

Mit Ausnahme von Alexander Ring, der sich am Dienstag im Training eine Kapselüberdehnung im Knie zuzog, hat Borussias Coach voraussichtlich alle Mann an Bord. Lediglich hinter dem Einsatz von Patrick Herrmann (Knieprobleme) steht noch ein kleines Fragezeichen. „Er konnte gestern und heute nicht trainieren. Im Abschlusstraining sollte es aber normalerweise wieder gehen“, sagte der Schweizer. Details zu seiner Anfangsformation in Hoffenheim gab Borussias Trainer wie gewöhnlich nicht preis: „Ich habe natürlich meine Ideen im Kopf, aber zwei Positionen sind noch nicht sicher.“ Dafür verriet er, mit welcher Formation seine Mannschaft spielen wird: „Wir haben in der Vorbereitung verschiedene Systeme probiert und beherrschen mehrere. In Hoffenheim werden wir aber wohl wieder im 4-4-2 spielen.“

„Zu viele ähnliche Stürmer“

Die Rolle des Angreifers dürfte dabei wohl nicht Igor de Camargo einnehmen, dem Borussia jetzt in einem Gespräch signalisierte, dass man ihm keine Steine in den Weg legen werde, wenn er in der Winterpause einen neuen Verein finde. „Igor hat viele wichtige Tore für uns geschossen und wir jagen ihn hier sicher nicht vom Hof“, stellte Sportdirektor Max Eberl klar. „Wir haben Igor aber ganz offen und ehrlich gesagt, dass es in der Rückrunde schwierig für ihn werden könnte, hier genügend Spielzeiten zu erhalten.“ Trainer Favre ergänzte: „Wir haben zu viele ähnliche Stürmer im Kader, von denen in der Regel nur einer spielen kann. Igor will unbedingt mit der belgischen Nationalmannschaft zur WM 2014, dafür muss er aber spielen – und diese Garantie können wir ihm hier nicht geben.“

Sollte de Camargo Borussia noch bis zum 31. Januar verlassen, wird es voraussichtlich keinen Ersatz für ihn geben. „Den Umkehrschluss, wenn Igor geht, holen wir noch einen neuen Spieler, gibt es nicht. Natürlich halten wir die Augen offen, solange das Transferfenster auf ist. Grundsätzlich sind unsere Aktivitäten aber abgeschlossen“, betonte Eberl. Dagegen könnte der eine oder andere Nachwuchsprofi, der in der Hinrunde wenig oder kaum Einsätze erhielt, in der zweiten Saisonhälfte zu einer echten Alternative werden. Favre: „Einige junge Spieler haben in den letzten Wochen große Fortschritte gemacht. Für mich wird es inzwischen immer schwieriger, den Kader zu benennen, denn schließlich darf ich nur 16 Feldspieler nominieren.“

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