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NEWS: 20.01.2013

Viel Ballbesitz, keine Tore

Viel Ballbesitz, keine Tore
Marc-André ter Stegen hielt in Hoffenheim die Null fest.

Es war kein fußballerischer Leckerbissen, den die Mannschaften von 1899 Hoffenheim und Borussia den Zuschauern am gestrigen Samstagnachmittag lieferten.

Es gab keine Tore, wenig Torchancen, viele Zweikämpfe in der frostig-kalten Rhein-Neckar-Arena. Auf Gladbacher Seite war man zum Rückrundenauftakt mit dem 0:0 aber insgesamt zufrieden. Dass man ein äußerst unangenehmer Gegner war, bestätigte hinterher der neue Hoffenheimer Trainer Marco Kurz: „Borussia war unheimlich stark im Positionsspiel, sie haben mehrmals ihr Aufbauspiel variiert, sogar das Spielsystem während der Partie gleich mehrmals gewechselt. Das alles war für uns schwer zu lösen.“ Der Respekt des Gegners vor der Fohlenelf war aus beinahe jeder Aussage heraus zu hören. „Wir dürfen nicht vergessen, gegen wen wir gespielt haben“, so Kurz.

Und in der Tat, diesem Auftakt in die zweite Halbserie der Saison 2012/13 lassen sich ausreichend positive Dinge ableiten. Zunächst, und das ist das Wichtigste: Borussia hat einen Punkt mitgenommen und ist somit seit acht Pflichtspielen ungeschlagen. Dann hat die Mannschaft vor allem im Defensivspiel eine wirklich saubere Partie abgeliefert und spielte zu Null. Außerdem trat die Mannschaft für ein Auswärtsspiel sehr dominant auf: Insgesamt 65 Prozent Ballbesitz sind ein starker Wert, nach den ersten 45 Minuten waren es sogar 75 Prozent. „Ich denke, es war ein gutes Spiel“, ordnete es VfL-Trainer Lucien Favre ein. „Nicht top, aber es war ein gutes Spiel.“

Rückkehrer Luuk de Jong

Kurzfristig musste der Trainer die Startelf ändern: Martin Stranzl war krank und fehlte auch am heutigen Sonntag im BORUSSIA-PARK, wurde aber gewohnt souverän von Roel Brouwers als Innenverteidiger und Kapitän ersetzt. Ansonsten spielte größtenteils die Mannschaft, die am Ende der Vorrunde auch auf dem Platz stand – mit Ausnahme des wieder genesenen Luuk de Jong, der Im Angriff den Vorzug vor Mike Hanke erhielt und Tolga Cigerci, der im rechten Mittelfeld für Lukas Rupp aufgeboten wurde, seine Sache nach Einschätzung des Trainers gut gemacht hat: „Tolga ist auf einem guten Weg. Er kann im Mittelfeld fast überall spielen.“

In den ersten 45 Minuten tat sich seine Mannschaft trotz aller optischen Überlegenheit noch schwer damit, echte Torchancen zu erspielen. Einmal probierte es Thorben Marx aus der Distanz – das war´s. „Das war insgesamt zu wenig, um ein Tor zu machen“, so Favre. „Wir haben gegen eine sehr gut organisierte Mannschaft gespielt. Wir hatten Mühe, gegen dieses defensiv sehr kompakte 4-4-2-System die Lücke zu finden.“ Nach einigen taktischen Umstellungen vom 4-4-2 hin zu einem 4-3-3 besserte sich das: Erst hatte Borussias zentraler Angreifer Luuk de Jong, der wohl der größte Profiteur dieses Systemwechsels war, nach Zuspiel von Juan Arango eine Großchance, später Roel Brouwers mit einem Kopfball nach einer Ecke. „Wir haben ein paar Chancen kreiert, aber insgesamt fehlte uns noch die Beschleunigung im Spiel mit dem Ball. Das war zu wenig, um diese Mannschaft zu destabilisieren“, so Favre.

Das Spiel hätte man auch noch verlieren können. Die Hoffenheimer Offensivabteilung Volland, Usami, Firmino und Derdiyok war „extrem gefährlich“, so Favre. Die größte Chance des Spiels auf Seiten des Gastgebers vergab Tobias Weis eine Viertelstunde vor dem Ende, ter Stegen reagierte aber glänzend und sicherte so den am Ende verdienten Punkt. „Damit dürfen wir nicht unzufrieden sein“, so Favre. „Es war das erste Spiel nach der Pause – wir wissen, dass wir noch einiges zu tun haben.“

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