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NEWS: 30.12.2010

Borussia holt Stranzl

Borussia holt Stranzl
Martin Stranzl wechselt von Spartak Moskau an den Niederrhein.

Borussia hat zum 1. Januar 2011 den Österreicher Martin Stranzl von Spartak Moskau verpflichtet. Der Innenverteidiger erhält, wie der Norweger Havard Nordtveit einen Vertrag bis Juni 2013.

Martin Stranzl spielte von 1999 bis 2006 in der Bundesliga für 1860 München und den VfB Stuttgart (140 Bundesligaspiele). Im März 2006 wechselte er zum russischen Erstligisten Spartak Moskau. In Österreichs Nationalmannschaft kam der 30 Jahre alte Innenverteidiger in 56 Länderspielen zum Einsatz. „Martin ist ein erfahrener Innenverteidiger, der unter anderem sieben Jahre in der Bundesliga gespielt hat. Wir freuen uns, dass er sich für uns entschieden hat“, so Sportdirektor Eberl.

Mit 17 zu 1860 München

Der 1,90 Meter große Österreicher begann seine Karriere in seinem Heimatort beim SV Güssing. Im Alter von 17 Jahren absolvierte er ein Probetraining bei 1860 München und erhielt nur kurze Zeit später einen Vertrag bei den „Löwen“, was sein damaliger Trainer Werner Lorant wie folgt kommentierte: „Er ist der beste 18-Jährige, den ich je trainiert habe. Martin ist zweikampfstark, in der Luft eine Macht und ihm ist kein Training zu viel“, so Lorant. Seine Leistungen sprachen schnell für sich und so beorderte der damalige Trainer Otto Baric, den Hünen im März 1999 erstmals in die österreichische Nationalmannschaft. Im April 2001 musste Stranzl dann den ersten Rückschlag in seiner noch jungen Karriere hinnehmen als er im Training einen Kreuzbandriss erlitt. Nach einem weiteren Bänderriss kehrte er erst im November 2002 auf die Bundesligabühne zurück, fand aber schnell zu alter Stärke, was auch den anderen Bundesligateams nicht verborgen blieb. Zur Saison 2004/05 wechselte Stranzl dann zum VfB Stuttgart, um sich dort als Stammspieler an der Tabellenspitze zu etablieren.

2006 zu Spartak Moskau

Durch seine starken Leistungen, die er unter anderem mit dem VfB auch auf der internationalen Bühne im UEFA-Cup zeigte, wurde Stranzl auch für Vereine aus dem Ausland interessant. Während der Winterpause 2005/06 zeigte Spartak Moskau erstmals Interesse an dem Defensiv-Allrounder und verpflichtete ihn schließlich im März 2006. Beim russischen Traditionsverein ist Stranzl seitdem eine feste Größe. Mit ihm erreichte Spartak im selben Jahr das russische Cup-Finale und sicherte sich Ende Mai 2006 den Einzug in die UEFA Champions League. Aktuell wurde Stranzl mit Spartak in der russischen Liga, die Ende November endete, Vierter und bestritt zudem mit Moskau alle drei Spiele in der Champions-League-Gruppenphase. Mit Martin Stranzl kommt ein erfahrener Abwehrspieler an den Niederrhein, der über Bundesligaerfahrung verfügt und seine Qualitäten auch schon auf der internationalen Fußballbühne unter Beweis gestellt hat.

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