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Borussia News

NEWS: 07.05.2011

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel

Wir haben nach dem Spiel zwischen Borussia und Freiburg Reaktionen aus den Lagern der beiden Teams gesammelt.

Mo Idrissou: Dreimal zu Null gespielt, dreimal gewonnen - das hat uns doch keiner zugetraut. Wir haben immer dran geglaubt, aber das Spiel ist noch nicht zu Ende. Wir stehen noch unten drin. Nächste Woche fahren wir nach Hamburg, wir müssen versuchen, da auch drei Punkte zu holen und dann sehen wir mal, was passiert.

Filip Daems: Freiburg war der erwartet schwere Gegner, hat sehr viele zweite Bälle geholt. Aber wir sind nicht unruhig geworden und haben weiter mit viel Geduld gespielt und letztlich verdient gewonnen. Auch die Ergebnisse auf den anderen Plätzen haben für uns gestimmt, es war insgesamt ein überragendes Wochenende für uns. Wir sind jetzt einen Punkt vor Frankfurt. Es ist an uns, in der kommenden Woche was draus zu machen.

Mike Hanke: Vor dem Spiel war schon eine ziemliche Anspannung da, auch wenn so etwas kaum einer zugibt. Wir wollten wieder zu Null spielen – das war unser erstes Ziel. Wir wussten, nach vorne geht immer was bei uns. Ich bin natürlich total erleichtert über den Sieg, aber auch darüber, dass ich endlich mein erstes Tor für Borussia gemacht habe. Ich habe in der Rückrunde sehr viel für die Mannschaft gearbeitet und ja auch schon Tore vorbereitet. Jetzt aber eins zu schießen und das in einem solchen Spiel, das ist schon ein Riesengefühl. Jetzt haben wir es selbst in der Hand. Gruß nach Hause an meine Mama, sie hat heute Geburtstag und ich kann nicht mitfeiern.

Marco Reus: Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, die Zuschauer sind unheimlich mitgegangen, dazu haben die anderen Teams auch noch für uns gespielt – was heute passiert ist, ist kaum in Worte zu fassen. Es war aber wirklich ein hartes Stück Arbeit, denn Freiburg hat es uns enorm schwer gemacht, phasenweise haben wir kein Mittel gefunden, aber wir haben die Ruhe bewahrt, und am Ende sind wir dafür belohnt worden. Dass wir jetzt nicht mehr auf einem Abstiegsplatz stehen, ist sehr viel wert. Wir wollen jetzt das letzte Spiel in Hamburg unbedingt gewinnen, dann ich bin zu 100 Prozent sicher, dass wir drin bleiben.

Marc-André ter Stegen: Ich habe nicht am Sieg gezweifelt, denn wir haben eine große Qualität in der Mannschaft und hatten ja trotzdem einige Torchancen. Am Ende hat sich der größere Wille durchgesetzt – und ich bin natürlich sehr froh darüber. Natürlich haben wir uns auch über den Sieg der Kölner gefreut, aber wir müssen weiter nur auf uns schauen und am kommenden Wochenende in Hamburg diese Leistung bestätigen. Ganz egal, was kommt, wenn wir dort drei Punkte holen, werden wir nicht absteigen.

Heiko Butscher (SC Freiburg): Das war heute kein schlechtes Spiel von uns. Wir haben defensiv gut gestanden. In der ersten Halbzeit haben wir bis auf den einen Freistoß nicht viel zugelassen. In der zweiten Hälfte haben wir es dann nicht mehr so gut gemacht, obwohl wir natürlich wussten, dass Mönchengladbach, je länger das Spiel dauert, mehr Risiko gehen muss. Dann nach der Gelb-Roten Karte und dem ersten Gegentreffer war es dann in Unterzahl schwierig für uns. Kleine Dinge entscheiden dann so ein Spiel und das nötige Glück war diesmal bei Borussia.

Robin Dutt, Trainer SC Freiburg: Gratulation an Lucien Favre und Borussia. Sie haben sich das Glück und den Sieg verdient, dafür, dass sie in den letzten Wochen so gute Arbeit geleistet haben. Man darf einer Statistik nicht immer Glauben schenken, aber diesmal stimmt sie mit Ausnahme der beiden Tore: Der SC Freiburg war hier die bessere Mannschaft. Nach dem Platzverweis hatten wir in Unterzahl viel mehr Ballbesitz und haben das Risiko erhöht. Eigentlich wollten wir Borussia kommen lassen, denn sie mussten wegen ihrer Situation – das ist der einzige Vorwurf, den ich meiner Mannschaft machen kann.

Lucien Favre, Trainer Borussia: Es war sehr schwer für uns, das hat jeder gesehen. Freiburg ist sehr gut organisiert, wir haben uns kaum Chancen erspielen können und haben keine Lücke gefunden. Deswegen haben wir zwei, dreimal im Spiel das System geändert, ohne zunächst eine Lösung zu finden. Mit der Hilfe des Publikums haben wir den Druck erhöht, und nach den beiden Toren waren wir natürlich sehr erleichtert, auch wenn Freiburg immer gefährlich geblieben ist. Wir waren nicht so gut nach der Balleroberung, wir haben sehr viel zu tun in der nächsten Woche. Aber natürlich sind wir sehr, sehr zufrieden, dass wir nun auf Platz 16 stehen, wenngleich wir noch gar nichts erreicht haben.

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