Sebastian Schachten wechselt von Borussia Mönchengladbach zu Erstliga-Absteiger FC St. Pauli. Der Außenverteidiger unterschrieb bei den „Kiezkickern“ einen Vertrag über zwei Jahre.
Beim VfL läuft der Kontrakt von Schachten am 30. Juni aus, er verlässt den Club somit ablösefrei. „Ich hatte eine schöne Zeit bei Borussia, vor allem die abgelaufene Saison war sehr emotional – und hat zum Glück einen krönenden Anschluss gefunden. Aber nun suche ich eine neue, sportliche Herausforderung und freue mich riesig auf die Aufgabe beim FC St. Pauli“, sagt der 26-Jährige, der in Hamburg auf seinen altern Trainer André Schubert, trifft. Beide kennen sich aus der gemeinsamen Zeit beim SC Paderborn.
Insgesamt bestritt Schachten für Borussia 14 Erst- und zwei Zweitligapartien. Der Abwehrspieler kam im Sommer 2007 von der Zweitvertretung des SV Werder Bremen an den Niederrhein. In seiner ersten Saison, in der Borussia damals den Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga schaffte, hatte Schachten große Verletzungssorgen und kam deshalb nur auf zwei Einsätze. „Das erste Jahr war wirklich sehr schwierig für mich“, erinnert sich Schachten, der es auch in der darauf folgenden Spielzeit nicht schaffte, einen Stammplatz zu erobern, weshalb ihn Borussia für ein Jahr an den SC Paderborn auslieh. Dort bestritt Schachten 30 Zweitligapartien und sammelte somit jede Menge Spielpraxis.
Siebenmal von Beginn an
In der gerade abgelaufenen Spielzeit gab Schachten beim 6:3-Erfolg in Leverkusen am 2. Spieltag sein Saisondebüt. Im Anschluss lief er in der Hinrunde noch weitere neun Mal für Borussia auf, davon siebenmal von Beginn an. Da in der Rückserie die Stammkräfte in der Defensive aber nach und nach zurückkehrten, hatte es Schachten schwer, erneut in die Elf zu gelangen und kam daher nur noch zu drei Kurzeinsätzen. Dafür machte er bei der U23 auf sich aufmerksam und erzielte in sechs Regionalligapartien zwei Treffer.
„Ich hatte bei Borussia sicherlich eine Zeit mit Höhen und Tiefen. Insgesamt habe ich mich aber immer sehr wohl hier gefühlt und ich möchte mich vor allem auch bei den Fans für ihre fantastische Unterstützung bedanken“, sagt Schachten. Auch bei seinem neuen Club darf er sich auf eine tolle Atmosphäre freuen. „Die Stimmung am Millerntor ist ja legendär, ich bin jetzt schon sehr gespannt darauf“, sagt Schachten.
Borussia wünscht Sebastian Schachten für seine sportliche Zukunft alles Gute.












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