Sein Kopfball in der 1. Halbzeit war Borussias beste Chance des Spiels: Angreifer Roberto Colautti.
06.03.2010
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Die deutliche Niederlage in Dortmund hat natürlich weh getan. Zumal die Borussia nicht ihren besten Tag erwischt hatte. Wir haben uns im Lager der Fohlen umgehört.

Tobias Levels: Wir haben heute nicht mal ansatzweise die Leistung abgerufen, die uns in den letzten Wochen so stark gemacht hat. Die Niederlage ist natürlich bitter, aber sie wirft uns auch nicht um.

Roberto Colautti: Es war ein schweres Spiel für die gesamte Mannschaft. Bis zum ersten Tor haben wir noch ganz ordentlich gespielt, aber nach dem Rückstand waren wir verunsichert. Wir Stürmer haben in der Luft gehangen, weil insgesamt die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen nicht gestimmt haben. Allerdings muss man auch festhalten, dass Dortmund heute ein starkes Spiel gemacht hat.

Roel Brouwers: Wir haben zu keiner Zeit so richtig in die Partie gefunden. In der Vorwärtsbewegung haben wir einfach viel zu viele Ballverluste produziert und uns so kaum Möglichkeiten erspielt. Diese Dinge müssen wir am nächsten Wochenende unbedingt besser machen. Allen in der Mannschaft ist klar, dass wir noch einige Punkte sammeln müssen.

Trainer Michael Frontzeck: Es ist immer enttäuschend, wenn man ein Spiel verliert, aber der Sieg von Dortmund war auch in dieser Höhe verdient. Wir haben keinen guten Tag erwischt, und sowohl mit als auch gegen den Ball schlecht gearbeitet. Dortmund ist eine Mannschaft die den Anspruch hat, international zu spielen, und das hat man heute gesehen. Um eine solche Mannschaft vor heimischer Kulisse zu schlagen, muss alles passen. Wir werde dieses Spiel in Ruhe analysieren und die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

Sportdirektor Max Eberl: Es ist uns nicht gelungen, als Mannschaft zu verteidigen. Jeder Einzelne hat versucht seine Defensivzweikämpfe zu gewinnen, aber es wurde zu wenig geholfen. Zudem hat uns in der Vorwärtsbewegung die Ballsicherheit gefehlt, die uns in den letzten Wochen ausgezeichnet hat. Viel zu oft wurden lange Bälle geschlagen, anstatt zu kombinieren. Jetzt gilt es, die heutigen Erlebnisse ganz schnell abzuschütteln. Wir haben in den nächsten Wochen schwere Aufgaben vor der Brust.

„Das wird ein Wochenende, dem wir alle bei Borussia entgegenfiebern.“

(Sportdirektor Max Eberl im Express zu Borussias Saisoneröffnung am kommenden Wochenende)
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