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| Tobias Levels und seine Kollegen wollen gegen Wolfsburg eine Reaktion zeigen. |
10.03.2010
"Ding abgehakt!"
„Das Ding ist jetzt endgültig abgehakt“, sagt Tobias Levels und meint damit den vergangenen Spieltag und das 0:3 bei Borussia Dortmund, der erste wirklich schwache Auftritt des VfL in den vergangenen Monaten.
„Wir haben uns bis gestern Vormittag, als wir noch eine ausführliche Videoanalyse der Partie hatten, ausreichend mit diesem Spiel beschäftigt. Jetzt muss der Blick aber nach vorne gehen, wir alle wollen am Samstag gegen den VfL Wolfsburg eine adäquate Reaktion zeigen.“ Die zum Teil harsche Kritik in den vergangenen Tagen beeinflusse aber die Mannschaft nicht, „wir behalten die Nerven“, so Levels. Auch darauf, dass es angesichts der Tabellensituation und Borussias Punktestand in dieser Saison um nichts mehr gehe, hat Levels eine deutliche Antwort parat: „Zunächst einmal möchte ich daran erinnern, dass noch neun Partien zu spielen sind. Man darf sich nie zu sicher fühlen. Zehn Punkte Vorsprung sind zwar ein beruhigendes Polster, aber auch nicht die Welt. Außerdem hat jeder von uns den Anspruch an die Mannschaft und auch an sich selbst, sich stetig weiterzuentwickeln. Und das geht nur, wenn wir regelmäßig Top-Leistungen abrufen.“
Mit viel Respekt spricht der Rechtsverteidiger vom amtierenden Deutschen Meister und lobt vor allem deren brandgefährliche Offensivabteilung. „Sie haben aber auch schon viele Gegentore kassiert. Wir müssen zu unserer Geschlossenheit zurückfinden, die Räume verengen und unsere Konter wieder forcieren, dann werden wir sicherlich unsere Möglichkeiten bekommen.“ Einen großen Vorteil allerdings sieht Levels nicht darin, dass die „Wölfe“ noch am Donnerstagabend ein Spiel in der Europa League zu absolvieren haben. „Diese Jungs sind das gewohnt.“
So sieht das auch Karim Matmour: „Sie haben einen breiten Kader, der für diese Europapokalwochen ausgerichtet ist. Mit ihrer Klasse können sie immer ein Tor machen, da müssen wir gut aufpassen.“ Die Partie gegen die Niedersachsen sieht auch der Algerier als Chance, das 0:3 vom vergangenen Samstag vergessen zu machen: „Wir wollen zeigen, dass das Spiel ein Ausrutscher war und wir nicht unser wahres Gesicht gezeigt haben. Auf der Rückfahrt aus Dortmund und auch noch am Sonntag war jeder Spieler über die gezeigte Leistung sauer und enttäuscht.“ Zu seinem persönlichen Status, in den vergangenen Spielen zunächst auf der Bank gesessen zu haben, sagt Matmour: „Ich versuche im Training zu zeigen, dass ich fit bin und spielen will. Aber der Trainer muss entscheiden. Ich will natürlich immer spielen, aber auch, wenn ich reinkomme, versuche ich für die Mannschaft alles zu geben, damit die Punkte bei uns bleiben.“
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„Das wird ein Wochenende, dem wir alle bei Borussia entgegenfiebern.“
(Sportdirektor Max Eberl im Express zu Borussias Saisoneröffnung am kommenden Wochenende)
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