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| VfL-Trainer Michael Frontzeck hätte gerne auch gegen Wolfsburg etwas zu lachen. |
11.03.2010
Optionen und Fakten
Vertrauen oder auffrischen? Zwei Möglichkeiten stehen VfL-Trainer Michael Frontzeck vor der schwierigen Aufgabe gegen den Deutschen Meister zur Verfügung.
Borussia tritt am Samstag um 15.30 Uhr gegen den VfL Wolfsburg an, und für die Partie gegen den Meister von 2009 stehen noch für alle Kategorien (mit Ausnahme der Stehplätze in der Nordkurve) Tickets zur Verfügung. So viel ist sicher. Verbrieft ist auch, dass die Tageskassen ab 13 Uhr öffnen und dass der Fanshop schon ab 10 Uhr Karten verkauft. Wer aber den Kampf um die Punkte um 15.30 Uhr aufnehmen wird, das ist auch nach der Pressekonferenz am heutigen Mittag offen.
Das Personal ist aber nur die eine Seite der Medaille, viel wichtiger scheint dem VfL-Trainer die Art und Weise, wie seine Mannschaft ins Spiel geht. Nach der schwachen Leistung in Dortmund geht es Frontzeck weniger um die Wiedergutmachung, sondern um die Grundordnung, die in den letzten Monaten nur wenige Gründe zur Unzufriedenheit bot. „Wir sollten mit ruhigem Kopf ins Spiel gehen und nicht wild grätschend durchs Stadion fliegen“, sagt der Coach, der den Willen der Mannschaft zur Rehabilitation vernommen hat.
Wolfsburg verfüge über einen individuell stark besetzten Kader mit „dem besten Sturm in Deutschland. Wir müssen als Mannschaft eng stehen, die Räume dicht machen und dort anfangen, wo wir in den letzten Heimspielen aufgehört haben“, meint Frontzeck. Denn von den Punkten und von den Leistungen her ist der Coach mit den Auftritten im BORUSSIA-PARK gegen Bremen, Nürnberg und Freiburg zufrieden. Wolfsburg sehe er sich heute Abend noch einmal im Fernsehen an, grundsätzlich aber kenne man den Gegner, der sich personell im Vergleich zum überragenden Vorjahr nicht verändert habe, erklärte der Borussentrainer, der natürlich auch nach Änderungen in seiner Elf befragt wurde. Nicht besonders überraschend aber ließ er die Startelf noch offen. „Grundsätzlich habe ich zwei Optionen: Entweder ich vertraue der Mannschaft, die es in den letzten Heimspielen sehr gut gemacht hat, oder aber ich bringe durch personelle Änderungen etwas frisches Blut ins Team.“
Einige Reservisten stehen auf dem Sprung in die Startelf. Thorben Marx aber wird erst nächste Woche wieder ins Training einsteigen, Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Christian Dorda fallen aus den bekannten Gründen auch nicht in das Anforderungsprofil für die eventuelle personelle Blutauffrischung gegen den Meister. „Davon unabhängig wollen und müssen wir die Spielkontrolle behalten und unsere Stärken einbringen“, sagt Frontzeck. Also in der Defensive sicher stehen und schnell nach vorne spielen – egal mit welchem Personal.
Von den 19 Bundesligaspielen gegen Wolfsburg gewann Borussia sechs, nur eine Begegnung endete unentschieden. Die letzten vier Spiele aber gewannen immer die „Wölfe“. Das soll diesmal natürlich vor den erwarteten 40.000 Zuschauern anders werden, 37.500 Tickets sind bislang verkauft. Zumindest das ist Fakt.
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„Das wird ein Wochenende, dem wir alle bei Borussia entgegenfiebern.“
(Sportdirektor Max Eberl im Express zu Borussias Saisoneröffnung am kommenden Wochenende)
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