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| Karim Matmour freut sich auf die WM. |
03.12.2009
"Ich würde gerne gegen Deutschland spielen"
Während Karim Matmour (Algerien) vor der morgen stattfindenden WM-Auslosung konkrete Wunschgegner hat, geht Michael Bradley (USA) eher pragmatisch an die Sache heran.
Nur wenige Wochen, nachdem Karim Matmour und Michael Bradley mit ihren Nationalmannschaften die Qualifikation klar gemacht haben, werden am morgigen Freitagabend in Kapstadt die acht Vorrunden-Vierergruppen der im kommenden Sommer stattfindenden WM ausgelost. Auch, wenn die volle Konzentration der VfL-Profis nur dem Bundesligaspiel bei Bayern München gilt, haben wir uns erkundigt, welche Gegner sich die Borussen-Profis wünschen.
„Wir sind stolz, uns mit Algerien mit den besten Mannschaften der Welt messen zu dürfen und genießen es, dabei zu sein“, sagt etwa Karim Matmour. „Im Grunde ist es egal, gegen wen wir spielen. Wir wollen einfach für die eine oder andere Überraschung sorgen. Ich glaube, dass nicht viele Leute uns Algeriern etwas zutrauen. Wir wissen aber, dass wir mit unserer Qualität was erreichen können.“ Und wenn er dann doch einen Wunsch frei hätte? „Ich würde schon ganz gerne gegen Deutschland spielen. Ich lebe seit sechs Jahren hier, kenne einige Nationalspieler aus der Bundesliga – das wäre schon was. Außerdem würde mir Frankreich sehr gefallen.“
Theoretisch wären sowohl Deutschland (Topf 1) als auch Frankreich (Topf 4) möglich. Gemeinsam mit Algerien im dritten Lostopf sind die anderen afrikanischen Teams außer Südafrika (Kamerun, Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria) sowie Chile, Paraguay und Uruguay aus Südamerika.
Ähnlich wie auf dem Platz lässt sich Michael Bradley auch in Sachen Wunschgegner auf keine Spielchen ein. Der US-Amerikaner geht pragmatisch an die Sache heran: „In jeder Gruppe gibt es Mannschaften, gegen die du spielen willst und solche, die dir nicht so liegen. Wir können doch sowieso nicht beeinflussen, was morgen ausgelost wird.“ Die USA ist im zweiten Lostopf, gemeinsam mit Japan, Südkorea, Nordkorea, Australien, Neuseeland und den beiden Gegnern aus den Qualifikationsspielen, Mexiko und Honduras. „Wir werden sehen, auf wen wir treffen. Erst einmal sind wir aber froh, mit bei der WM dabei zu sein.“
Gegen wen Matmour und Bradley kommenden Sommer in der Vorrunde mit ihren Nationalmannschaften antreten müssen - vorausgesetzt, sie werden von den jeweiligen Nationaltrainern nominiert - werden sie morgen Abend erst spät erfahren. Denn die WM-Auslosung findet kurz vor dem Anpfiff des Bundesliga-Klassikers Bayern gegen Borussia statt.
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„Das wird ein Wochenende, dem wir alle bei Borussia entgegenfiebern.“
(Sportdirektor Max Eberl im Express zu Borussias Saisoneröffnung am kommenden Wochenende)
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