Dieses Duell der ehemaligen Mannschaftskollegen ging an Filip Daems, am Ende konnten sich aber Eugen Polanski und die Mainzer freuen.
07.02.2010
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Nach der unglücklichen Niederlage gegen den FSV Mainz 05 haben wir uns im Lager der Borussen umgehört. Aus fast allen sprach die Enttäuschung, doch der Blick ist schon wieder nach vorne gerichtet.

Filip Daems: Es ist schwer, wenn man nach solch einem Spiel mit leeren Händen da steht. Doch auch heute kann man etwas Positives mitnehmen. Wie wir in der zweiten Halbzeit Moral gezeigt, und alles versucht haben noch den Ausgleich zu erzielen zeigt, dass es innerhalb der Mannschaft stimmt.

Roberto Colautti: Uns hat heute einfach das Quäntchen Glück gefehlt. Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gezeigt und uns viele Chancen erspielt. Dass man ein solches Spiel am Ende sogar verliert, ist eine große Enttäuschung für uns.

Roel Brouwers: Wir hätten hier heute mindestens einen Punkt mitnehmen müssen. Aber daran dürfen wir uns nicht lange aufhalten, bereits am Freitag wartet die nächste schwere Aufgabe auf uns. Gegen Nürnberg wollen wir unbedingt die drei Punkte im BORUSSIA-PARK halten. Es ist es sehr wichtig die Mannschaften unter uns auf Distanz zu halten.

Trainer Michael Frontzeck: Ich kann meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Es war ein gutes Auswärtsspiel von uns. Wir haben uns sechs bis sieben gute Chancen herausgespielt nur leider das Tor nicht gemacht. Raul Bobadilla hat heute das Glück gefehlt, das er letzte Woche hatte. Die Art und Weise wie er sich vorne durchgesetzt hat, hat mir aber gut gefallen. Mit dem Spiel dürfen wir uns nicht lange aufhalten, daher ist es gut, dass es am Freitag bereits weiter geht.

Sportdirektor Max Eberl: Manchmal geht es im Fußball eben nicht gerecht zu. Wir waren über die gesamten 90 Minuten die bessere Mannschaft, haben es aber leider nicht geschafft aus unseren zahlreichen Chancen ein Tor zu erzielen. Auf der Gegenseite haben die Mainzer ihre eigentlich einzige Möglichkeit genutzt. So eine Niederlage macht uns natürlich wütend, wirft uns aber bestimmt nicht um.

„Mir war vor Jahren schon mal signalisiert worden, dass ich auf der Liste stehe. Doch mit der Zeit dachte ich, dass das sowieso nichts wird. Vielleicht ist deshalb die Freude jetzt noch ein bisschen größer.“

(Borussias Kult-Stadionsprecher Rolf Göttel in der Rheinischen Post). Göttel bekam das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
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