Gal Alberman freut sich, endlich wieder mit der Mannschaft trainieren zu können.
09.02.2010
Vorbereitung auf Hochtouren

Karim Matmour könnte für Freitag wieder eine Alternative sein, denn der Algerier wurde für das Spiel in Mainz am vergangenen Sonntag lediglich geschont. Matmour durfte nach den anstrengenden Wochen beim Afrika Cup pausieren.

Viel zu lange war die Pause hingegen für Gal Alberman, der zu Beginn der Trainingswoche wie Paul Stalteri auch endlich wieder mit der Mannschaft zusammen trainieren konnte. Nach rund zwölf Wochen Verletzungspause war der Israeli entsprechend glücklich über sein Comeback, dem bald das in der Bundesliga folgen soll. „Natürlich freut es mich, endlich wieder bei den Kollegen dabei zu sein. Noch wichtiger ist aber, dass ich endlich dem Verein, dem Trainer und den Fans zeigen kann, dass ich es wert bin, für Borussia Mönchengladbach zu spielen“, so der 26-Jährige, dessen Fersenverletzung endlich Geschichte ist.

Für Freitag ist der Mittelfeldmann natürlich noch kein Thema, obwohl zumindest ein wenn nicht zwei Plätze in der Startelf neu zu belegen sind. Tobias Levels fällt gelbgesperrt definitiv aus, für Thorben Marx wird es bis zum Anpfiff am Freitagabend um 20.30 Uhr möglicherweise eng. Der 28-Jährige wird wegen seiner muskulären Probleme im Oberschenkel intensiv behandelt, die Entscheidung über seinen Einsatz wird wohl erst am Freitag fallen.

Sollte Marx nicht rechtzeitig fit werden, stehen für das defensive Mittelfeld einige Spieler als Vertreter zur Verfügung. Die besten Chancen könnte Marcel Meeuwis besitzen, der Niederländer wartet schon länger auf seine Chance von Beginn an, die er aufgrund der guten Leistungen der beiden Sechser Marx und Michael Bradley lange nicht mehr erhalten hatte. Für den Platz hinten rechts in der Viererkette stehen Paul Stalteri und Tony Jantschke zur Verfügung. Stalteri ist auch wieder im Training, man darf aber davon ausgehen, dass Trainer Michael Frontzeck wegen der vorherigen langen Pause Stalteris eher noch nicht auf den Kanadier setzt. Jantschke ist für einen Einsatz bereit und hat die Position nicht nur erst einmal im Trainingslager gut besetzt. „Ich kenne das aus den Nachwuchs-Nationalmannschaften, dort habe ich links wie rechts gespielt, das ist kein Problem“, sagt Jantschke, der in dieser Saison bislang zweimal eingewechselt wurde. Einem eventuellen Einsatz von Beginn an sieht der 19-Jährige gelassen entgegen. „Ich werde im Training Gas geben und mal sehen, was dabei herum kommt. Der Trainer entscheidet über die Aufstellung. Viel wichtiger als mein Einsatz ist es, dass wir als Team am Freitag drei Punkte gegen Nürnberg holen."

Seit gestern wieder bei der Mannschaft ist Jan-Ingwer Callsen-Bracker, an Mannschaftstraining aber ist noch nicht zu denken. Der Innenverteidiger kann nach seiner Sehnenentzündung unter dem Fuß zumindest wieder individuell mit Physiotherapeut Andreas Bluhm trainieren. Die Vorbereitung auf die Partie gegen Nürnberg läuft auf Hochtouren, heute Nachmittag um 16 Uhr geht es auf dem Trainingsplatz weiter.

„Wir müssen auf dem Rasen alle zusammenarbeiten. Wolfsburg hat mit Dzeko und Grafite den besten Sturm der Liga.“

(Dante in der Bild)
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