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| Wollen den Schwung mitnehmen und auch in Verl punkten: U23-Trainer Horst Wohlers (m.), Matthias von der Weth (l.) und Niklas Dams. |
12.03.2010
U23 in Verl
Vor dem Regionalligaspiel der U23 beim SC Verl bereiten Trainer Horst Wohlers gleich mehrere Dinge Kopfzerbrechen - vor allem, ob überhaupt gespielt wird.
„Erst im Laufe des Tages wird sich entscheiden, ob gespielt wird. Wir können daher nicht mehr machen als abwarten“, erklärt U23-Trainer Horst Wohlers. Ob das Geläuf auf der Platzanlage des SC Verl am morgigen Samstag um 14 Uhr nun bespielbar ist - oder eben nicht -, ändert nichts an der konzentrierten Vorbereitung auf die Partie. „Natürlich wollen wir den Schwung der letzten Wochen mitnehmen, das ist doch klar. Und ich bin mir sicher, dass wir das auch werden“, gibt sich Wohlers zuversichtlich. Die Gastgeber aus Westfalen liegen in der Regionalliga derzeit vier Zähler hinter dem VfL auf dem zehnten Rang der Tabelle. Auf einen der Akteure müssen die Borussen vor allem aufpassen, denn in Christian Knappmann (zehn Tore) haben die Verler einen der gefährlichsten Angreifer der Liga in ihren Reihen. Der großgewachsene Stürmer weiß seinen bulligen Körper immer wieder in Szene zu setzen und ist gerade bei Standards stets brandgefährlich. „Ich glaube die Verler haben sechs oder sieben Mann im Team, die über 1,90 Meter sind. So etwas habe ich noch nie gesehen. Da ist klar, dass sie oft mit hohen Bällen agieren, da müssen wir aufpassen.“
Die Borussen sind also gewarnt, haben aber gute Erinnerungen an die letzte Partie gegen den SC. Das Hinspiel gewannen die Fohlen 1:0, und hielten auch in der Endphase dem Druck der Verler stand. Personell hat Wohlers aber aktuell einige Sorgen, denn neben Giuseppe Pisano und Joel Damahou (beide verletzt) wird dem Coach auch Muhittin Bastürk (Grippe) nicht zur Verfügung stehen. Ob Wohlers auf Unterstützung aus dem Profikader hoffen kann, entscheidet sich kurzfristig. Trotz der angespannten Personalsituation weiß Wohlers um die große Chance auch in Verl zu punkten: „Wir wissen, dass wir in der Defensive nun stabiler stehen und in der Offensive immer unsere Tormöglichkeiten bekommen. Das gibt Selbstvertrauen und das sieht man.“
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„Das wird ein Wochenende, dem wir alle bei Borussia entgegenfiebern.“
(Sportdirektor Max Eberl im Express zu Borussias Saisoneröffnung am kommenden Wochenende)
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