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Scouting

Geteilte Talentsichtung

Die Talentsichtung ist bei Borussia zwei- beziehungsweise viergeteilt: Zunächst muss unterschieden werden zwischen dem regionalen- und dem deutschland- oder gar europaweiten Scouting, und das wiederum hängt maßgeblich von dem zu sichtenden Jahrgang ab.

Chefkoordinator des Scoutingsystems beim VfL ist Mario Vossen. Er teilt seine Kollegen in Absprache mit der Sportlichen Leitung und dem Cheftrainer ein, im Juniorenbereich sind entsprechend Roland Virkus (Direktor für Jugend und Amateure), Markus Hausweiler (Koordinator Jugendscouting) und die Jugendtrainer Vossens Ansprechpartner.

Sichtungsschwerpunkt bei den Junioren ist der Übergang zur U15. Im C-Jugendjahrgang gibt es einen Umbruch, deswegen wird bis zur D-Jugend nur regional gezielt gesichtet, das heißt in und um Mönchengladbach herum. Mit der C-Jugend (U14/U15) ändert sich das, dann bringen Auswahlmannschaften, Turniere und später die Junioren-Nationalmannschaften ein größeres zu sichtendes Gebiet mit sich. Mit diesem Jahrgang beginnt auch Borussias Fahrdienst, so dass die Talente ruhig von weiter her kommen können als zuvor.

Die Regel im Jugendfußball, dass die Trainingszeit länger sein soll als die Fahrtzeit für Hin- und Rückfahrt, gilt vor allem für die jüngeren Jahrgänge. Bei Toptalenten von weit her bietet zudem Borussias Internat Abhilfe.

Viele Talente lange bekannt

Roland Virkus, Direktor Jugend und Amateure, U23-Trainer Sven Demandt, Markus Hausweiler und U19-Trainer Horst Steffen
Markus Hausweiler, Koordinator Jugendscouting, im Gespräch mit dem Direktor und Trainern.

Borussia beobachtet viele Spieler aber schon weit bevor der VfL auf den jeweiligen Verein des Talentes zugeht. So kann es sein, dass ein in die C-Jugend kommender Jugendlicher schon ein paar Jahre zuvor auf die Liste des VfL geschrieben wurde. „Man kennt sehr viele Talente, ohne dass sie bei uns spielen. Wichtig aber ist, dass im Falle eines Falles erst mit dem Verein Kontakt aufgenommen wird, das ist der richtige Weg“, sagt Vossen.

Borussia hat die Talentsichtung in den letzten Jahren zunehmend auch in den Niederlanden intensiviert. "Dort haben wir gute Kontakte geknüpft, die Niederländer sind für gute Jugendarbeit sehr offen", sagt Vossen. Deswegen soll die Talentsichtung im Nachbarland weiter ausgebaut werden.

Der BORUSSIA-PARK in 3D

Der BORUSSIA-PARK begehbar in 3D, sieh dir das Stadion an, wann immer du willst, tritt ein, 24 Stunden am Tag.

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