Im Sommer 2010 übernahm Sven Demandt als Nachfolger von Horst Wohlers das Traineramt bei Borussias U23. Er war zuvor schon als Coach der U19 tätig, und weiß somit, wie man mit Nachwuchsleuten umgeht. „Die A-Junioren zu trainieren war aber auch klasse, ich hätte keine Probleme gehabt, das weiter zu machen.“ Als größten Vorteil sieht Demandt es an, dass er es in der U23 „mehr oder weniger mit Profis“ zu tun hat, von denen er noch mehr verlangen kann als in der Jugend. „Die Jungs können sich nun ganz auf Fußball konzentrieren, Schule oder Organisation von Fahrdiensten sind bis auf ganz wenige Ausnahmen nun kein Thema mehr. Sie haben mehr Zeit zu trainieren und individuell an sich zu arbeiten – schließlich wollen sie noch weiter.“
Schon als U19-Trainer kannte Demandt die Verzahnung zwischen den einzelnen Mannschaften. „Ich weiß auch, dass es das Los ist einer U23, dass in dieser Mannschaft eine besonders hohe Fluktuation herrscht.“ So wird es auch in dieser Saison häufiger vorkommen, dass ein Spieler aus dem Profikader in der Regionalliga zum Einsatz kommt, um Spielpraxis zu sammeln, etwa nach Verletzungen.
Vor seiner Tätigkeit bei Borussia war Demandt als Trainer bei Union Solingen und der A-Jugend von Rot-Weiss Essen beschäftigt. Zwischen 1984 und 2001 spielte er als Stürmer in der Ersten und Zweiten Bundesliga für Fortuna Düsseldorf, Bayer Leverkusen, Hertha BSC Berlin und den FSV Mainz 05 und traf in 456 Erst- und Zweitligaspielen 148-mal.











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