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Auf sieben Titelgewinne als aktiver Spieler kann Horst Köppel zurückblicken. Neben den fünf Meisterschaften war er auch an beiden UEFA-Pokal-Triumphen 1975 und 1979 beteiligt. Das europäische Finale 1979 gegen Roter Stern Belgrad war Köppels letztes Spiel für die Fohlen-Elf. Als der gebürtige Schwabe 1968 vom VfB Stuttgart an den Niederrhein kam, hatte er im Alter von 19 Jahren gerade seine ersten Länderspiele absolviert. Bis zu seinem nächsten Einsatz für den DFB als Spieler von Borussia Mönchengladbach musste er dann jedoch drei Jahre warten. Vier seiner elf Länderspiele absolvierte er zwischen 1971 und 1973 für den VfL, in der EM-Qualifikation schoss er im April 1971 gegen die Türkei ein Tor.
Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn, die er beim 1. FC Viersen ausklingen ließ, kehrte Köppel mit seiner Familie nicht ins Schwabenland zurück, sondern blieb in Mönchengladbach. Daran änderte sich auch nichts, als er später in Bielefeld, Dortmund, Uerdingen und Düsseldorf als Trainer tätig war. Nur für die Stationen in Frankfurt (als Assistent von Jupp Heynckes), Innsbruck und natürlich Japan kehrte er zumindest vorübergehend der Vitusstadt den Rücken. „Japan war ein Riesenerlebnis“, sagt Köppel rückblickend.
Ein Riesenerlebnis war aber sicher auch die Rückkehr zu seiner Borussia. Im Sommer 2004 kam er von Borussia Dortmund zurück nach Hause, übernahm Borussias U23 und wollte eigentlich dem Nachwuchs den Weg in die Bundesliga ebnen. Nach der Beurlaubung von Holger Fach wurde er zum Interimstrainer, der im BORUSSIA-PARK den FC Bayern besiegte. Zum Cheftrainer wurde er dann, nachdem er nach dem Scheitern von Dick Advocaat die Mannschaft erneut übernahm und sie vor dem Abstieg bewahrte. So ebnete er sich selbst noch einmal den Weg in das große Geschäft Bundesliga.
Die Angaben beziehen sich ausschließlich auf die Länderspiele für Borussia.