NEWS: 21.04.2014

„Hätte nicht passieren dürfen“

„Hätte nicht passieren dürfen“
Granit Xhaka diskutiert nach dem Platzverweis mit Schiedsrichter Peter Gagelmann. Foto: Wiechmann

Granit Xhaka nimmt Stellung zu seinem Platzverweis in Freiburg und der anschließend geäußerten Kritik an Schiedsrichter Peter Gagelmann.

Erstmals seit dem Spiel bei Eintracht Braunschweig (1. März) stand Granit Xhaka in Freiburg wieder in Borussias Startelf. Die frühe Führung für die Fohlenelf leitete er mit einem Diagonalpass auf Juan Arango ein, im zweiten Durchgang sah der Schweizer die Gelb-Rote Karte. Nach einem Tag Ruhe war es Granit Xhaka ein großes Bedürfnis, zu dem Platzverweis sowie zu seiner nach dem Spiel geäußerten Kritik am Schiedsrichter wie folgt Stellung zu nehmen:

„Ich habe mir mit großem Einsatz und Verbissenheit einen Platz in Borussias Startelf zurückerkämpft. Deshalb wollte ich in Freiburg unbedingt zeigen, dass ich diesen Platz auch verdient habe. Ich war völlig darauf fokussiert, meine defensiven und offensiven Aufgaben zu erledigen und alles genau so umzusetzen, wie unser Trainer Lucien Favre es vor dem Spiel vorgegeben hat. Das hat wohl dazu geführt, dass ich etwas übermotiviert war. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, ich persönlich auch, und wir haben als Mannschaft eine starke erste Halbzeit gespielt. Dann hat mein allererstes Foul in diesem Spiel überhaupt direkt zu einer Gelben Karte geführt. Das hat mich sehr frustriert. In dieser Situation hätte ich mein Temperament zügeln müssen. Das ist mir leider nicht gelungen. Ich habe einfach die Ruhe verloren. Es war total niederschmetternd, sich nach langer Zeit in die Mannschaft zurückgekämpft zu haben und dann nach größtem Einsatz vom Platz zu fliegen. Ich war total enttäuscht und wütend - vor allem auf mich selbst wegen der zweiten, unnötigen Gelben Karte. Dann bin ich auch noch zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort explodiert, nämlich nach dem Spiel im Gespräch mit einigen Journalisten. Ich habe mich dabei zu Aussagen hinreißen lassen, die mir leid tun. Das hätte nicht passieren dürfen. Ich weiß, dass die Schiedsrichter – genau wie wir Spieler – auch nur versuchen, Woche für Woche ihr Bestes zu geben. Mir war es wichtig, mich dafür zu entschuldigen. Und jetzt lasst uns alle zusammen Gas geben und in den letzten drei Spielen das Beste für Borussia erreichen.“

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