NEWS: 17.12.2014

Souveräner 4:1-Sieg gegen Bremen

Souveräner 4:1-Sieg gegen Bremen
Elfmeterschütze Max Kruse und Branimir Hrgota bejubeln gemeinsam den zwischenzeitlichen 1:0-Führungstreffer.

Am 16. Bundesliga-Spieltag gelang Borussia im letzten Heimspiel des Jahres ein klarer 4:1 (2:0)-Sieg gegen Werder Bremen. Max Kruse per Elfmeter, Oscar Wendt, Christoph Kramer und Branimir Hrgota trafen.

Die Fohlenelf, bei der Oscar Wendt, Ibrahima Traoré und Branimir Hrgota neu in die Startelf rückten, spielte von Beginn an munter nach vorne. Allen voran der wieselflinke Traoré sorgte über die rechte Außenbahn für mächtig Dampf. Nach einem schnellen Antritt brachte der Guineer die Kugel scharf nach innen, die Hereingabe fand aber in der Mitte keinen Abnehmer. Eine weitere gefährliche Flanke des Flügelflitzers rettete Werder-Keeper Raphael Wolf mit den Fäusten vor dem am zweiten Pfosten lauernden Patrick Herrmann.

Die Borussen erspielten sich vor 44.513 Zuschauer im BORUSSIA-PARK ein klares optisches Übergewicht, ließen im Spiel nach vorne aber zunächst die nötige Zielstrebigkeit vermissen. Allerdings machten es ihnen die Gäste auch nicht leicht. Sie zogen sich bei Ballbesitz der Fohlenelf weit in die eigene Hälfte zurück und verlagerten das Geschehen nach Eroberung des Spielgeräts schnell in die gegnerische Hälfte. So kamen sie Mitte der ersten Hälfte auch zu ihren ersten beiden Torgelegenheiten: Erst verpassten alle in der Mitte postierten Bremer eine Hereingabe von Cedrick Makiadi, dann fischte VfL-Keeper Yann Sommer einen Kopfball von Davie Selike aus dem rechten Eck.

Ansonsten aber gab weiter das Team von Trainer Lucien Favre den Ton an und ging folgerichtig in der 32. Minute in Führung. Der von den Hanseaten kaum zu bremsende Traoré zog mit Tempo in den Strafraum ein und wurde dort von Philipp Bargfrede von den Beinen geholt. Schiedsrichter Robert Hartmann zeigte auf den Punkt. Max Kruse trat zum Elfmeter an und ließ Wolf mit einem platzierten Schuss ins linke Eck keine Abwehrchance. Nur sechs Minuten später legte der VfL nach: Kruse steckte für den aufgerückten Wendt durch. Der Schwede zog vom linken Strafraumeck ab, traf die Brust von Luca Caldirola, von wo aus der Ball im hohen Bogen über Wolf hinweg ins lange Eck flog.

Junuzovic verkürzt für Bremen

Die Gäste gaben sich trotz des 0:2-Rückstands nicht geschlagen. Kurz nach der Pause probierte es Theodor Gebre Selassie mit einem Volleyschuss, Geburtstagskind Sommer, der heute 26 Jahre alt wurde, parierte sicher. Keine Chance hatte der Schweizer dagegen in der 51. Minute, als Zlatko Junuzovic einen direkten Freistoß aus 20 Metern in den rechten Winkel zirkelte. Die Gäste hatten nun Oberwasser und drängten die Borussen für eine Weile in deren eigene Hälfte. Sommer pflückte in dieser Phase aber mehrere Flanken, die in seinen Strafraum segelten, souverän herunter.

Ab der 60. Minute konnte sich die Fohlenelf aus der kurzzeitigen Umklammerung befreien. Kruse zwang Wolf mit einem Hammer aus der Distanz zu einer Faustabwehr. Borussia setzte sofort nach. Der eingewechselte Thorgan Hazard schickte Kruse auf der linken Seite mit einem Pass an die Grundlinie, von wo aus der Angreifer nach innen flankte. An der Fünfmetergrenze setzte sich Kramer gegen Caldirola durch und köpft zum 3:1 ein. Für den Bremer Abwehrspieler war kurz darauf Schluss. Nach einem Foul an Hazard wurde er vom Unparteiischen mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.

In Überzahl hatte der VfL die Partie nun wieder vollkommen unter Kontrolle. Beinahe hätte Traoré seine starke Leistung in der Schlussphase noch mit einem Tor gekrönt. Der Offensivakteur zog aus der Ferne ab, Wolf lenkte die Kugel aber mit den Fingerspitzen um den Pfosten. In der 79. Minute zog Traoré aus halbrechter Position ab, der Ball rauschte aber links am Gehäuse vorbei. Für die endgültige Entscheidung sorgte stattdessen in der 88. Minute stattdessen Hrgota, der nach feiner Vorarbeit von Hazard mühelos zum 4:1-Endstand einschob.

Weitere News

„FohlenPodcast – Die Nachspielzeit“ nach Bremen

„FohlenPodcast – Die Nachspielzeit“ nach Bremen 27.05.2020

Die 93. Ausgabe des „UNIBET FohlenPodcast – Die Nachspielzeit“ ist ab sofort online. Christian „Strassi“ Straßburger und Torsten „Knippi“ Knippertz diskutieren darin über das torlose Remis beim SV Werder Bremen.

Zu Null, aber ohne die nötige Durchschlagskraft

Zu Null, aber ohne die nötige Durchschlagskraft 27.05.2020

Der Tag danach: Eine intensive Auseinandersetzung, eine historische Einwechslung, eine überraschende Rückkehr auf Platz vier – alles Wichtige zum 0:0 der FohlenElf bei Werder Bremen.