NEWS: 02.02.2015

Der Gegner: SC Freiburg

Der Gegner: SC Freiburg
Christian Streich will mit dem SC Freiburg möglichst frühzeitig den Klassenerhalt feiern. Foto: DFL

Am Dienstagabend (20 Uhr) ist der SC Freiburg im BORUSSIA-PARK zu Gast. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf an dieser Stelle ausführlich vor.

Formkurve: Der SC Freiburg feierte mit dem 4:1-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt einen Auftakt nach Maß. Noch als Tabellenletzter in die Rückrunde gestartet, sieht die Welt nach dem deutlichen Erfolg plötzlich ganz anders aus. Mit 18 Punkten rangiert der Sportclub nun über dem Strich und schöpft neue Hoffnung, die Klasse halten zu können. „Der Klassenerhalt ist unser Ziel, dafür wir werden wir alles geben“, betont Trainer Christian Streich. Auf fremden Plätzen feierten die Freiburger in dieser Spielzeit bislang einen Sieg: Beim 1:0 in Köln punkteten sie auswärts dreifach, weitere vier Male spielten sie Remis.

Trainer: Christian Streich ist seit Januar 2012 Cheftrainer beim SC Freiburg und beerbte damals Marcus Sorg. Zuvor arbeitete Streich von 2007 bis 2011 als Co-Trainer des Profikaders für den SC. Nach seiner Amtsübernahme gelang es ihm, die Freiburger vor dem Abstieg zu bewahren. In der Spielzeit 2012/13 führte er die Breisgauer sogar auf Platz fünf und damit in die UEFA Europa League. In der vergangenen Saison gelang ihm mit den Freiburgern trotz vieler Abgänge und der Dreifachbelastung der Klassenerhalt mit neun Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Schon vor seinem Einstieg in den Profibereich arbeite Streich für die Freiburger als Jugendtrainer. 2007 gewann er mit der U19 des Sportclubs die deutsche A-Jugendmeisterschaft. Als Spieler war Streich hauptsächlich in der zweiten Liga aktiv. Dort spielte er für die Stuttgarter Kickers, den SC Freiburg und den FC 08 Homburg, mit dem ihm 1989 der Aufstieg in die Bundesliga gelang. In der höchsten deutschen Spielklasse wurde der 49-Jährige zehn Mal eingesetzt. Nach dem direkten Wiederabstieg der Homburger wechselte Streich zum Freiburger FC, wo er 1994 seine aktive Karriere beendete.

System und Aufstellung: Freiburg steht unter Streich vor Allem für ein sehr laufintensives Pressing. Die Stürmer laufen dabei bereits früh die Innenverteidiger des Gegners an, um diese unter Druck zu setzen. Wichtig ist Streich darüber hinaus ein zielgerichtetes Offensivspiel und ein schnelles wie kompaktes Umschalten. Der 49-Jährige lässt meist in einem 4-4-2 System mit zwei Sechsern spielen, so auch beim Rückrundenauftrakt gegen Frankfurt. Im Tor gesetzt ist der Schweizer Roman Bürki, vor ihm bildeten zuletzt Sascha Riether, Immanuel Höhn, Marc Torrejon und Christian Günter die Abwehrkette. Pavel Krmas und Marc-Oliver Kempf werden dem Sportclub verletzt nicht zur Verfügung stehen. Im defensiven Mittelfeld baut Streich in der Regel auf Julian Schuster und dem teaminternen Top-Scorer Vladimir Darida, der auch gegen Frankfurt per Elfmeter traf. Die offensiven Außenbahnen besetzten zuletzt Jonathan Schmid und Felix Klaus. Im Sturm vertraute der Coach gegen Frankfurt auf Mike Frantz und Admir Mehmedi. Der Schweizer Nationalspieler fällt aber mit einem Außenbandriss im Sprunggelenk aus. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass Neuzugang Nils Petersen nach seinem Hattrick gegen Frankfurt nun eine Bewährungschance von Anfang an erhalten wird.

Im Fokus: Nils Petersen wechselte in der Winterpause auf Leihbasis von Werder Bremen nach Freiburg und schnürte nach seiner Einwechslung gleich bei seinem Debüt gegen Frankfurt einen Dreierpack. Petersen war damit Matchwinner für die Breisgauer und deutete an, wie wichtig er mit seinen unbestrittenen Torjägerqualitäten für den abstiegsbedrohten Klub werden könnte. „Fußball ist manchmal echt unbeschreiblich und wunderschön. Er ist so schnelllebig, und den Moment muss ich deshalb einfach genießen", sagte der Angreifer, der in der Hinserie in Bremen kaum zum Zuge gekommen war. Der 26-Jährige war 2012 nach einem einjährigen Gastspiel beim FC Bayern München an die Weser gewechselt, und traf dort in 72 Pflichtspieleinsätzen 18 Mal. 2011 holte sich Petersen im Trikot von Energie Cottbus die Torjägerkanone in der 2. Bundesliga.

Weitere News

Zu unsauber im letzten Pass nach vorne

Zu unsauber im letzten Pass nach vorne 16.03.2019

Der Tag danach: Im vierten Heimspiel in Serie ohne Sieg, ein Ende der Durststrecke für Alassane Plea und ein Jubiläum für Fabian Johnson – alles Wichtige zum 1:1 (1:1) der FohlenElf gegen den SC Freiburg.