NEWS: 03.02.2015

Herrmann sorgt für knappen Sieg

Herrmann sorgt für knappen Sieg
Patrick Hermann erzielt in dieser Szene den Führungstreffer.

Am 19. Bundesliga-Spieltag feierte Borussia einen 1:0 (0:0)-Sieg gegen den SC Freiburg. Das Tor des Abends erzielte vor 37.091 Zuschauern im BORUSSIA-PARK Patrick Herrmann.

Die Fohlenelf, die in der gleichen Formation begann wie beim jüngsten 1:0-Erfolg in Stuttgart, legte von Beginn an den Vorwärtsgang ein. Schon nach 100 Sekunden zwang Patrick Herrmann mit einem satten Schuss SCF-Keeper Roman Bürki zu einer Glanzparade. Wenige Augenblicke später kam Branimir Hrgota nach Zuspiel von Max Kruse aus zwölf Metern frei zum Abschluss, jagte die Kugel aber Zentimeter links vorbei. Noch knapper war es beim nächsten Angriff, als Herrmann nach einem Steilpass von Christoph Kramer alleine auf Bürki zulief, aus spitzem Winkel das Tor aber hauchdünn verfehlte. Nach der anfänglichen Drangphase nahm die Fohlenelf ein wenig das Tempo heraus. Die Gäste fanden nun besser in die Partie – und gleich bei ihrem ersten gefährlichen Angriff zappelte der Ball im Netz. Schiedsrichter Markus Schmidt erkannte den Treffer jedoch nicht an, weil Nils Petersen beim Zuspiel von Felix Klaus hauchdünn im Abseits gestanden hatte. Der SCF war nun kurzzeitig am Drücker. Mike Frantz verzog aus knapp 20 Metern nur ganz knapp.

Im direkten Gegenzug schlug Borussia nach einer sehenswerten Kombination eiskalt zu. Der im Zentrum postierte Fabian Johnson verpasste eine Hrgota-Flanke noch, doch am zweiten Pfosten lauerte Herrmann, der die Kugel per Direktabnahme aus acht Metern ins lange Eck drosch. Beinahe hätte Hrgota eine Minute später für einen Doppelschlag gesorgt, Immanuel Höhn bekam im letzten Moment aber noch einen Fuß dazwischen. Der VfL hatte das Spiel nun wieder wesentlich besser unter Kontrolle. Korb setzte sich auf der rechten Seite durch und gab den Ball nach innen. Johnson leitete direkt weiter auf Kruse, dessen Direktabnahme aber zu unplatziert war, so dass Bürki mit den Fäusten parieren konnte. Zum Ende ersten Durchgangs übernehmen noch einmal die Breisgauer die Initiative. Petersen brachte die Kugel von der linken Seite des Fünfmeterraums aber nicht an VfL-Keeper Yann Sommer vorbei.

Stranzl zur Pause raus

Zur Pause wurde Trainer Lucien Favre zum ersten Wechsel gezwungen. Martin Stranzl, der Mitte der ersten Hälfte einen Ball aus kurzer Distanz mit voller Wucht ins Gesicht bekommen hatte, blieb in der Kabine, für ihn verteidigte nun Alvaro Dominguez. Die erste Chance nach Wiederbeginn hatte der SCF: Wendt schlug nach einer Flanke am Ball vorbei. Nutznießer war Klaus, der aus spitzem Winkel draufhielt, Sommer damit aber nicht ernsthaft in Gefahr bringen konnte. Die Borussen wurden jetzt von den Freiburgern schon früh im Aufbau gestört, weshalb sie sich offensiv sehr schwer taten.

Mit zunehmender Dauer zog sich die Fohlenelf immer weiter in die eigene Hälfte zurück. Die Gäste waren entsprechend häufiger am Ball, kamen aber erst nach 70 Minuten zum nächsten Abschluss. Frantz zog von der Strafrumgrenze ab, verfehlte das Tor aber um etwa einen Meter. Ansonsten hatte die Mannschaft von Trainer Lucien Favre bis in die Schlussphase hinein defensiv alles im Griff. Im Angriff sendete Oscar Wendt das erste Signal ab, sein Distanzschuss ging allerdings weit am Tor vorbei. In der 82. Minute dann ein gefährlicher Konter des VfL: Johnson schickte Kruse im Strafraum steil, der Schuss des Angreifers flog aber rechts am Kasten vorbei. Im Gegenzug legte Mats Möller-Daehli zurück auf Schmid, der völlig frei zum Abschluss kam, aber genau in die Arme von Sommer schoss und damit die letzte Ausgleichschance vergab. So blieb es am Ende beim 1:0-Erfolg.

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