NEWS: 21.02.2015

„Die Rotation ist verpflichtend“

„Die Rotation ist verpflichtend“
Wird die Fohlenelf wohl erneut auf einigen Positionen umstellen: VfL-Trainer Lucien Favre.

Die Borussen haben nicht viel Zeit, über die 0:1-Niederlage in Sevilla nachzudenken. Schon am morgigen Sonntag (15.30 Uhr) wartet in der Bundesliga mit dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV die nächste schwere Aufgabe auf sie.

Der Spielplan meint es nicht gut mit der Fohlenelf. Den Donnerstag-Sonntag-Rhythmus sind sie zwar inzwischen gewohnt, doch zwei aufeinander folgende Auswärtspartien so wie jetzt in Sevilla und nur drei Tage später in Hamburg, stellen eine besondere Herausforderung da. „Wir sind erst gestern Nachmittag aus Sevilla zurückgekommen, die Zeit, um zu erholen ist sehr kurz“, unterstreicht Trainer Lucien Favre. Aus diesem Grund wird der Schweizer in der Hansestadt seine Startelf wieder auf mehreren Positionen verändern. „Das Spiel in Sevilla war intensiv, das Tempo sehr hoch. Deswegen ist die Rotation verpflichtend“, unterstrich Favre, der bis auf Alvaro Dominguez, der sich in Sevilla eine Unterschenkel-Prellung zugezogen hat, keine Verletzten zu beklagen hat.

Hahn wieder im Kader

Einer derer, die neu in die Mannschaft rücken könnten, ist André Hahn. Der Flügelspieler hatte die Reise nach Sevilla mit angetreten, dort aber nicht den Sprung ins 18er-Aufgebot geschafft. „André ist wieder bereit, er wird in Hamburg definitiv im Kader stehen“, legte Favre sich bereits fest. Der Blondschopf selbst ist heiß auf seinen ersten Rückrundeneinsatz. „Ich war wegen meiner Achillessehnenentzündung eine Weile verletzt und deshalb zuletzt außen vor. Aber natürlich hoffe ich, jetzt wieder spielen zu dürfen“, sagt Hahn. Um oben dranzubleiben, müsse man in Hamburg unbedingt punkten. „Wir werden alles dafür tun, um dort zu gewinnen und natürlich wäre es schön, wenn ich der Mannschaft dabei auf dem Platz helfen kann“, so Hahn.

Xhaka fehlt gesperrt

Ebenso wie der Offensivakteur darf sich auch Havard Nordtveit Hoffnung auf einen Einsatz machen, schließlich fehlt Granit Xhaka auf Grund einer Gelbsperre. Dass die Hamburger noch an der jüngsten 0:8-Schlappe beim FC Bayern zu knabbern haben, glaubt der Norweger nicht: „Sie werden nach so einer deutlichen Niederlage natürlich nicht so viel Selbstvertrauen haben, aber sie mussten hart in dieser Woche arbeiten und werden top auf uns vorbereitet sein.“ Auch Favre warnt davor, das Nordlicht auf diese eine Begegnung zu reduzieren. „Das Spiel in München bewerte ich nicht über, sie hatten dort nicht wirklich die Intention, zu punkten“, so Favre. „Der HSV hat zu Hause 1:0 gegen Leverkusen und 2:1 gegen Hannover gewonnen, das sagt viel über dieses Team aus.“

Kruse in der alten Heimat

Für Max Kruse hat die Partie im Volksparkstadion wie immer eine besondere Bedeutung. „Ich habe lange Zeit in Hamburg gelebt und auch dort gespielt. Gegen einen Hamburger Verein zu spielen, ist deshalb immer etwas Besonderes für mich“, sagt der Angreifer, der mit seinen Teamkollegen gerne den positiven Lauf in der Bundesliga fortsetzen würde. Aus den ersten vier Rückrundenspielen holte die Fohlenelf neun von zwölf möglichen Punkten und setzte sich damit im oberen Tabellendritten fest. „Unser Anspruch sollte sein, beim HSV zu punkten“, so Kruse, „Wir sind gerade in der Bundesliga gut in Form, auch wenn wir vielleicht derzeit etwas minimalistisch unterwegs sind. Doch wenn man defensiv gut steht, reicht eben auch schon mal ein Tor aus, um ein Spiel zu gewinnen.“

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