NEWS: 23.02.2015

"Wir glauben immer an uns"

"Wir glauben immer an uns"
Voller Einsatz: André Hahn grätscht gegen Hamburgs Petr Jiracek.

Am Tag nach dem 1:1 in Hamburg sprachen wir mit André Hahn über seine Rückkehr in die Startelf, den Last-Minute-Ausgleich und das bevorstehende Europapokal-Rückspiel gegen Sevilla.

André, für dich persönlich war es gestern der erste Einsatz in der Rückrunde. Wie sehr hast du dich über dein Comeback gefreut?

Hahn: Ich war natürlich sehr froh, nach meiner längeren Verletzungspause wieder zu spielen und sogar in der Startelf zu stehen. Aber es war natürlich nicht einfach, in einem so kampfbetonten Spiel wieder hereinzukommen. Ich war vier Wochen nicht auf dem Platz, da fehlt einem natürlich noch die Spielpraxis. Aber ich denke, dafür war es ganz in Ordnung.

Ihr seid eigentlich gut ins Spiel gekommen. Wieso habt ihr euch nach dieser starken Anfangsphase in der Folge so schwer getan?

Hahn: In Hamburg vor dieser Kulisse zu spielen ist nie einfach, auch andere Mannschaften tun sich dort nicht so leicht. Wir hatten nach wenigen Minuten schon zwei gute Chancen durch Max und Patrick. Wenn wir eine davon genutzt hätten und in Führung gegangen wären, hätte das Spiel sicher einen anderen Verlauf genommen. Leider ist uns das nicht geglückt, dadurch ist es schwierig geworden, weil der HSV gut verteidigt hat und 20 Minuten vor Schluss sogar in Führung gegangen ist. Aber Branne hat uns ja zum Glück in der Nachspielzeit noch das Unentschieden gerettet.

Wie sehr schmerzt es, wenn der Gegner mit seiner ersten richtigen Chance in Führung geht?

Hahn: Das war natürlich bitter, zumal der Gegentreffer aus einem unglücklichen Ballverlust von uns resultiert ist. Den Konter haben die Hamburger dann wirklich hervorragend ausgespielt, aber wir haben nicht aufgesteckt, weiter Gas gegeben und den Punkt am Ende auch verdient mitgenommen.

Gegen Köln hattet ihr eine Woche zuvor ebenfalls in der Nachspielzeit zugeschlagen. Ist das ein Zeichen eurer guten Moral?

Hahn: Auf jeden Fall. Egal wie es steht, wir glauben immer an uns. Wir kämpfen immer bis zur letzten Sekunde – und wie man sieht, zahlt sich das auch aus.

Am Wochenende sind in der Bundesliga mehrere Last-Minute-Treffer gefallen. Euch kamen sie allesamt zu Gute…

Hahn: Das stimmt. Nachdem unsere Konkurrenten am Samstag jeweils noch den späten Ausgleich kassiert haben, war es in Hamburg natürlich erst recht ein Big Point-Spiel für uns. Ein „Dreier“ hätte uns sehr geholfen, um uns in der Tabelle etwas abzusetzen. Das hat leider nicht geklappt, aber mit dem Unentschieden konnten wir zumindest den Abstand gleichhalten.

Am Donnerstag steht in der Europa League das Rückspiel gegen Sevilla an. Was ist nach dem unglücklichen 0:1 im Hinspiel noch drin für euch?

Hahn: Wenn uns ein frühes Tor gelingt, ist noch alles für uns drin. Wir haben in Sevilla ein sehr gutes Spiel gemacht, uns nur nicht mit dem Auswärtstor belohnt. Trotzdem können wir auf Grund unserer Leistung dort mit Zuversicht in das Rückspiel gehen. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit unseren Fans im Rücken das Spiel noch drehen können. Im Stadion von Sevilla ging es - auch von den Rängen - sehr nickelig zu. Die Zuschauer dort sind extrem schnell aufgestanden und haben Stimmung gemacht.

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