NEWS: 28.02.2015

Der Gegner: SC Paderborn

Der Gegner: SC Paderborn
Aufsteiger Paderborn konnte bislang fünf Saisonsieg bejubeln. Foto: Imago

Am Sonntag (15.30 Uhr) trifft die Fohlenelf auf den SC Paderborn. Wir stellen den kommenden Gegner an dieser Stelle ausführlich vor.

Formkurve: Der Aufsteiger war extrem gut in die Saison gestartet und führte die Bundesliga-Tabelle nach vier Spieltagen sogar sensationell an. Zwischenzeitlich kehrte jedoch ein wenig Ernüchterung ein. Nach dem 3:1-Sieg gegen Hertha BSC am zehnten Spieltag blieben die Ostwestfalen zehn Spiele lang sieglos. Sie rutschten allerdings nie auf einen Abstiegsrang ab und stoppten mit dem 2:1-Sieg im jüngsten Auswärtsspiel in Hannover ihren Abwärtstrend. Die 0:6-Heimschlappe am zurückliegenden Wochenende gegen den FC Bayern München wurde nicht überbewertet, zumal Paderborn derzeit mit 23 Punkten als Tabellen-15. nach wie vor über dem ominösen Strich steht. „Wir brauchen nicht von einem Rückschlag zu sprechen, wenn man gegen Bayern verliert. Dieses Spiel muss man isoliert sehen. Ohne die Rote Karte wäre die Niederlage nicht so hoch ausgefallen“, sagte Manager Michael Born.

Trainer: André Breitenreiter übernahm den SC Paderborn vor der Saison 2013/14 und führte ihn in seinem ersten Amtsjahr zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga. Zuvor war der 41-Jährige als Trainer des TSV Havelse tätig und rettete diesen in der Saison 2011/12 vor dem Abstieg aus der Regionalliga Nord. Im Folgejahr etablierte er den Verein in der Spitzengruppe der Liga und gewann mit Havelse den NFV-Pokal, so dass man in der Saison 2012/13 am DFB-Pokal teilnehmen durfte. In der ersten Runde des Pokals warf Breitenreiter, der während seiner aktiven Karriere unter anderem für den Hamburger SV, den VfL Wolfsburg und die SpVgg Unterhaching spielte, mit seinem damaligen Team den 1. FC Nürnberg aus dem Wettbewerb.

Aufstellung und System:. „Wir sind schwer auszurechnen, weil wir mehrere Systeme beherrschen. Dafür haben wir unseren Kader zusammengestellt“, erklärt Breitenreiter. 4-1-3-2, 4-4-2, 4-2-3-1 und 5-4-1: Auf diese verschiedenen Formationen setzte der Coach alleine in den ersten fünf Rückrundenspielen. Die Konstante im Tor ist Lukas Kruse. In der Abwehr fallen Innenverteidiger Rafa Lopez (Muskelfaserriss) und Linksverteidiger Florian Hartherz (Rotsperre) am Sonntag aus. Breitenreiter muss daher seine Abwehrformation umbauen. Für Lopez könnte Christian Strohdiek in die Innenverteidigung neben Kapitän Uwe Hünemeier rücken, auch Patrick Ziegler ist eine Option. Erster Ersatzkandidat für Hartherz ist Daniel Brückner. Möglich wäre aber auch, dass Michael Heinloth in der Viererkette von rechts nach links geht, und Jens Wemmer dafür ins Team zurückkehrt. Auf der Sechs gesetzt ist Marvin Bakalorz, entweder spielt Ex-Borusse Lukas Rupp oder Ziegler neben ihm in der Zentrale. Die offensive Dreierreihe dürften Süleyman Koc, Mario Vrancic und Alban Meha bekleiden. Moritz Stoppelkamp ist die erste Alternative. Im Sturmzentrum ist meist der frühere Gladbacher Elias Kachunga erste Wahl. Winter-Neuzugang Srdjan Lakic und Mahir Saglik könnten im Angriff als Joker von der Bank kommen.

Im Fokus: Alban Meha: Nach dem Abpfiff des Spiels gegen die Bayern klopfte FCB-Trainer Pep Guardiola Paderborns Alban Meha auf die Schultern und flüstert ihm ein paar nette Worte ins Ohr. „Pep hat mir gesagt, dass ich einen starken rechten Fuß habe und so weiter machen soll. Ein Riesen-Kompliment für mich. Wenn so ein Trainer das sagt, ist das eine Ehre“, verriet der Mittelfeldspieler im Anschluss. Über die Regionalligisten Stuttgarter Kickers, SSV Reutlingen und Eintracht Trier fand Meha im Sommer 2011 den Weg zum SCP. Der 28-Jährige ist vor allem gefürchtet wegen seiner Standards. In der Vorsaison schoss er die Ostwestfalen mit zwölf Toren, darunter vier per direkt verwandelte Freistöße, zum Aufstieg. In der laufenden Runde traf Meha, der zu Saisonbeginn wegen einer Knieverletzung ausgefallen war, bei 13 Einsätzen dreimal.

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