NEWS: 17.10.2015

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Granit Xhaka verfolgt von Johannes Flum.

Wir haben uns nach dem 5:1 der Fohlenelf in Frankfurt in beiden Lagern umgehört und die Reaktionen zum Spiel gesammelt.

Granit Xhaka: Wir sind jetzt seit vier Spielen in Folge ungeschlagen, das macht sich auf dem Platz bemerkbar. Man spürt einfach, dass wir im Moment einfach wieder viel Selbstvertrauen haben. Wir haben nicht grundlegend viel geändert, wir pressen jetzt etwas mehr als vorher. Der entscheidende Unterschied ist zudem, dass wir jetzt einfach die Tore machen. In den ersten fünf Spielen haben wir nur zwei erzielt, jetzt sind es 14 aus den vergangenen vier Partien. Wir hoffen, dass es so positiv weitergeht und wir jetzt auch in der Champions League punkten werden.

André Hahn: Wenn ich eingewechselt werde, gebe ich immer Vollgas – das habe ich auch heute wieder bewiesen. Der Doppelpack tut mir in meiner Situation natürlich sehr gut. Wenn mal als Stürmer in das Spiel kommt und gleich zweimal trifft, ist das natürlich richtig schön, zumal ich schon recht lange nicht mehr getroffen habe. Da ist eine Riesenlast von meinen Schultern gefallen. Aber vor allem freue ich mich natürlich für die Mannschaft, dass wir ein so gutes Spiel abgeliefert haben. Wir können jetzt mit viel Selbstvertrauen nach Turin fahren und wollen uns dort gut verkaufen.

Yann Sommer: Nach dem schlechten Start war es sehr wichtig, vier Siege in Folge zu landen. Wir treten derzeit frech, mutig und sehr variantenreich auf, wodurch wir nur sehr schwer ausrechenbar für die Gegner sind. Wir sind viel über die Seiten gekommen, haben immer wieder in die Tiefe gespielt und waren vor dem Tor sehr effizient. So macht Fußball spielen Spaß. Das Spiel in Turin ist ein echtes Highlight, jetzt wollen wir uns auch in der Champions League fpür unsere guten Leistungen belohnen und beweisen, dass wir auch mit den Großen mithalten können.

Stefan Reinartz (Eintracht Frankfurt): In der ersten Halbzeit war es noch okay, im zweiten Durchgang haben wir zu wenig Ordnung gehabt und zu viele Räume abgegeben. Wir dachten, dass wir in der Länderspielpause an Stellschrauben gedreht haben aber das ist uns offenbar nicht so richtig gelungen. Ich denke, man hat uns nach dem 1:3 angemerkt, dass wir noch ein Tor machen wollten, waren aber zu blauäugig und haben zwei Konter kassiert. Das ist unser Hauptproblem: Wir kassieren im Moment zu viele Gegentore

Marco Russ (Eintracht Frankfurt): Die erste Hälfte war ausgeglichen, und wir waren eigentlich ganz gut im Spiel. Doch nach der Pause haben wir komplett den Faden verloren. Wir haben nach vorne kaum noch Nadelstiche gesetzt und haben defensiv zu viele Löcher gelassen, was die Gladbacher eiskalt ausgenutzt haben.

Trainer André Schubert: Wir sind sehr glücklich über den verdienten Sieg. Nach einer Länderspielpause ist es nie ganz gleicht aus den Startlöcher zu kommen, doch das haben die Jungs sehr gut hinbekommen. Sie waren von der ersten Minute an sehr präsent. Defensiv haben wir das gesamte Spiel über sehr gut gearbeitet und nur wenige Torchancen zugelassen. Nach vorne haben wir immer wieder schnell umgeschaltet und den Weg zum Tor gesucht. In der zweiten Hälfte haben wir die Räume, die uns angeboten wurden, genutzt und die Tore zum großen Teil auch sehr gut herausgespielt.

Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): Borussia hat eine Klasse-Leistung abgeliefert. In den ersten 20 Minuten hatten wir sie überhaupt nicht im Griff, weil sie zu schnell für uns waren. Wir wollten das unterbinden, haben aber ihre Anspiele über außen nicht verhindert. Nach dem Ausgleich war es bis zur Pause ordentlich von uns. In der zweiten Hälfte wollten wir die Offensivspieler schneller attackieren, aber das ist uns überhaupt nicht gelungen. Nach dem Doppelschlag war das Spiel fast entschieden. Wir haben zwar noch einmal alles versucht, doch ein Remis wäre heute nicht verdient gewesen.

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