NEWS: 25.10.2015

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Oscar Wendt umarmt Torschütze Raffael.

Wir haben uns nach dem 3:1-Erfolg der Fohlenelf gegen den FC Schalke 04 auf beiden Seiten umgehört.

Tony Jantschke: In der ersten Hälfte haben wir es wirklich überragend gemacht. Wir haben den Ball gut laufen lassen, geschickt die Räume zugestellt und dadurch Schalke nicht zu Chancen kommen lassen. Deshalb war der Treffer so kurz vor der Pause natürlich umso ärgerlicher. Nach dem Seitenwechsel sind wir zunächst nicht so gut ins Spiel gekommen, da waren die Schalker anfangs die bessere Mannschaft. Sie hatten auch zwei, drei gute Aktionen, die sie nur hätten konsequenter zu Ende spielen müssen. Mit dem Freistoßtreffer von Raffael haben wir dann aber unsere Sicherheit zurückerlangt und die Partie letztlich verdient gewonnen.

Oscar Wendt: Es war ein super Spiel von uns. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir wirklich sensationell gespielt. Nach vorne waren wir immer gefährlich, hinten standen wir enorm sicher. Und auch wenn wir mal einen Ball verloren haben, haben wir ihn uns Sekunden später zurückerobert. Das war ganz stark. In der zweiten Hälfte haben wir nicht mehr so dominiert. Aber dennoch waren wir insgesamt die bessere Mannschaft, der Sieg somit auch verdient. Ich denke, man sieht, dass wir wieder auf dem richtigen Weg sind. Wir kommen langsam dahin zurück, wo wir in der vergangenen Saison waren.

Granit Xhaka: Es war unser Ziel, mit einem Sieg den Rückstand auf Schalke zu verkürzen. Und wir sind enorm glücklich, dass uns das heute mit dem fünften Sieg in Folge gelungen ist. Besonders in der ersten Halbzeit waren wir klar überlegen. Schalke hat mit seiner ersten echten Chance das Tor gemacht. Der zweite Abschnitt war ausgeglichen, aber dennoch haben wir nur wenig zugelassen. Gleichzeitig haben wir vorne unsere Chancen genutzt, das war sehr gut. Insgesamt war es ein verdienter Sieg.

Sportdirektor Max Eberl: Es war das erwartet intensive Spiel zwischen zwei Mannschaften, die in den vergangenen Wochen sehr erfolgreich waren. Im ersten Abschnitt haben wir sehr stark gespielt und praktisch keine Chance der Schalker zugelassen. Praktisch aus dem Nichts ist dann der Ausgleich gefallen, was ärgerlich für uns war. In den ersten zehn Minuten nach der Pause war Schalke dann besser, da haben sie sich den Ausgleich verdient. Aber wir haben uns davon nicht beirren lassen, den Mut und die Kontrolle behalten und deshalb verdient gewonnen. Man sieht, dass uns Dinge, die uns zu Saisonbeginn vielleicht noch umgeworfen haben, nun eben nicht mehr umwerfen. Das Selbstvertrauen ist sichtlich gewachsen, sodass wir uns mit hoher Flexibilität aus sehr vielen Situationen befreien können.

Trainer André Schubert: Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Sie hat hervorragend gespielt und große Leidenschaft gezeigt. In der ersten Halbzeit haben wir das Geschehen klar dominiert. Da hätten wir das zweite oder sogar dritte Tor nachlegen müssen. Der Gegentreffer so kurz vor der Pause war natürlich unglücklich. Nach der Halbzeit war etwas Unruhe in unserem Spiel. Wir hatten eine Phase, in der wir früh die Bälle verloren haben. Aber auch das haben wir dann wieder in den Griff bekommen. Wir haben uns zurück in dieses Spiel gekämpft und wieder stark nach vorne gespielt. So konnten wir letztlich verdient diesen Sieg einfahren. Dennoch sind unsere Gedanken jetzt vor allem bei André Hahn. Wir hoffen, dass seine Schmerzen nicht zu groß sind und er schnell wieder fit wird.

Trainer André Breitenreiter (FC Schalke 04): Borussia ist in der ersten Hälfte deutlich besser ins Spiel gekommen. Sie waren mutig, präsent und gierig. Da haben sie uns den Schneid abgekauft und sind auch verdient in Führung gegangen. Jedoch durch einen Elfmeter, der in meinen Augen keiner war. Dennoch sind wir durch ein glückliches Tor zurückgekommen, das zur Halbzeit sicherlich nicht verdient war. Nach dem Seitenwechsel waren wir dann dominanter und spielbestimmender. Wir sind besser in die Zweikämpfe gekommen und haben uns auch Torchancen erspielt, die wir leider nicht genutzt haben. Wir hätten in der Phase sogar in Führung gehen können, was uns aber nicht gelungen ist. So haben wir dann das 1:2 nach einem Foulspiel, das meiner Meinung nach wieder keines war. Anschließend sind wir dann in Unterzahl geraten und so wurde es natürlich enorm schwer.

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