NEWS: 11.12.2015

Der Gegner: Bayer Leverkusen

Der Gegner: Bayer Leverkusen
Javier Hernandez ist Leverkusens Top-Torjäger. Foto: DFL

Am Samstag (18.30 Uhr) bestreitet Borussia das Top-Spiel des 16. Bundesliga-Spieltags der laufenden Saison bei Bayer Leverkusen. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf an dieser Stelle ausführlich vor.

Formkurve: Bayer Leverkusen ist durch die 1:2-Niederlage bei Hertha BSC am vergangenen Wochenende in der Tabelle aus den angepeilten Europapokalrängen gerutscht. Mit 21 Punkten liegt die Werkself nun auf dem achten Rang. „Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die im vergangenen Jahr besser funktioniert haben. Wir alle dachten, wir seien weiter – der bisherige Saisonverlauf stellt uns nicht zufrieden“, sagt Sportdirektor Rudi Völler. Aus den vergangenen fünf Partien in der Bundesliga holte die Werkself nur einen Sieg, dennoch macht sich Völler um das Erreichen der Saisonziele wenig Sorgen. „Die Mannschaften hinter Bayern und Dortmund haben bislang alle nicht stark gepunktet. Es ist noch alles möglich“, betont der Sportdirektor mit Blick auf die fünf Zähler Rückstand auf die UEFA Champions League-Ränge und die Fohlenelf. In der Königsklasse verpasste die Werkself den Einzug ins Achtelfinale, tritt aber nach der Winterpause in der Europa League an.

Trainer: Roger Schmidt ist seit Beginn der vergangenen Spielzeit Cheftrainer bei Bayer Leverkusen. Der Coach, der zuvor zwei Jahre bei Red Bull Salzburg arbeitete, will mit der Werkself erneut oben mitspielen: „Unser Saisonziel ist, in jedem Spiel alles zu geben, um zu gewinnen. Wenn wir einen internationalen Wettbewerb erreichen, haben wir mit unserer jungen Mannschaft in jedem Fall eine gute Saison gespielt.“ Schmidts Vertrag in Leverkusen läuft noch bis 2019. Langfristig wolle er sein Team Schritt für Schritt weiterentwickeln, betont der Coach: „Ich wünsche mir, dass wir mit dieser Mannschaft mal in die Nähe kommen, um Titel zu gewinnen. Davon sollte man auch träumen, aber auch wissen, dass dafür viel zusammenkommen und kontinuierlich gearbeitet werden muss.“ Mit Salzburg holte Schmidt 2014 das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg, vor seinem Engagement in Österreich war der 48-Jährige erfolgreich beim SC Paderborn, Preußen Münster und dem Delbrücker SC aktiv.

System und Aufstellung: Schmidt setzt in der Regel auf ein 4-2-3-1-System. Im Tor gesetzt ist Bernd Leno. Die Innenverteidigung bildeten zuletzt Ömer Töprak und der erst 19-jährige Jonathan Tah. Auch Kyriakos Papadopoulos ist wieder fit und steht als Alternative bereit. Auf den defensiven Außenbahnen hatten zuletzt Giulio Donati und Sebastian Boenisch die Nase vorn. Letztgenannter sah in Berlin allerdings die Rote Karte und fehlt somit gegen die Fohlenelf gesperrt. Für Boenisch könnte der Brasilianer Wendell auflaufen. Im defensiven Mittelfeld vertraut Schmidt auf Kevin Kampl und Ex-Borusse Christoph Kramer. In der offensiven Dreierreihe liefen zuletzt Admir Mehmedi, Hakan Calhanoglu und Karim Bellarabi auf. Youngster Julian Brandt ist die erste Alternative. Im Angriffszentrum hat der Mexikaner Javier Hernandez Stefan Kießling verdrängt und dürfte somit auch gegen Borussia von Beginn an auflaufen.

Im Fokus: Javier Hernandez: Der 27-Jährige, der auch unter seinem Spitznamen „Chicharito“ (deutsch: kleine Erbse) bekannt ist, wechselte im Sommer von Manchester United zu Bayer Leverkusen. Der zwölf Millionen Euro-Transfer hat sich in Windeseile bezahlt gemacht: Hernandez, der in seiner Heimat Mexiko ein Volksheld ist, traf in zwölf Bundesligaspielen bereits sieben Mal und hat Bayers langjährigen Top-Torjäger Stefan Kießling im Angriffszentrum verdrängt. Daneben beschert Chicharito, der in der vergangenen Saison auf Leihbasis für Real Madrid stürmte, dort aber ebenso wenig wie in Manchester über die Jokerrolle hinauskam, den Leverkusenern große mediale Aufmerksamkeit in Übersee. Spiele mit Beteiligung der Werkself erzielen in der Heimat des Stürmers regelmäßig hohe Einschaltquoten. Doch für Trainer Roger Schmidt zählen in erster Linie die sportlichen Qualitäten des schnellen und technisch starken Angreifers: „Er ist ein Spieler, der uns ganz klar besser macht. Sein Wechsel war für alle Seiten eine Super-Lösung.“

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