NEWS: 11.12.2015

"Der Trainer kann auf mich zählen"

"Der Trainer kann auf mich zählen"
Josip Drmic trifft am Samstag auf seinen Ex-Verein.

Wir haben uns vor der Partie gegen Bayer Leverkusen mit Josip Drmic über das Duell mit seinem Ex-Klub, seine persönliche Situation und die Belastungen in den Englischen Wochen unterhalten.

Josip, am Samstag (18.30 Uhr) steht für euch das Top-Spiel bei Bayer Leverkusen auf dem Plan. Für dich ist das Duell mit deinem Ex-Verein sicher ein besonderes Spiel, oder?

Drmic: Auf jeden Fall. Es bedeutet mir sehr viel, gegen Leverkusen anzutreten und ich freue mich schon sehr auf das Wiedersehen mit meinen alten Kollegen. Ich habe immer noch gute Kontakte zum Team und vielen Leuten aus dem Trainer- und Betreuerstab. Ganz besonders freue ich mich darauf, meinen Freund Julian Brandt zu treffen. Es wird in jedem Fall ein besonderer Tag für mich.

Viel Zeit zur Vorbereitung bleibt euch wieder einmal nicht, da ihr erst gestern aus Manchester zurückgekehrt seid. Hast du die Sorge, dass bei euch kurz vor der Winterpause die Kräfte langsam schwinden?

Drmic: Nein. Die Qualität in unserem Kader ist groß genug, um die Belastungen aus den Englischen Wochen wegzustecken. Zudem hat Leverkusen ja momentan das gleiche intensive Programm zu absolvieren. Deshalb spielt das für die Partie am Samstag aus meiner Sicht keine Rolle. Es treffen zwei sehr gute und ungefähr gleich starke Mannschaften aufeinander. Wir haben gezeigt, dass wir auf hohem Niveau bestehen können. Es fängt wie immer bei 0:0 an – wir werden sehen, wie es dann am Ende aussieht.

Wie groß ist deine Hoffnung, am Samstag wieder zur Startelf zu zählen?

Drmic: Es ist natürlich mein großer Wunsch, gegen meinen Ex-Verein von Beginn an spielen zu dürfen, aber das ist die Entscheidung des Trainers. Ich bin fit, bereit und will unbedingt zeigen, was ich kann. Das kann man als Fußballer aber nur auf dem Platz - deshalb wäre es toll, wenn ich am Samstag die Chance dazu bekommen würde. Ich werde mich optimal vorbereiten, der Trainer kann auf mich zählen. Die Karte Josip Drmic hat der Trainer – ob er sie ausspielt, werden wir am Samstag sehen.

Zuletzt bist du vermehrt auf dem Flügel eingesetzt worden. Wie siehst du deine Rolle in der Mannschaft?

Drmic: Ich denke, dass es für jeden Spieler von Vorteil ist, wenn er flexibel ist und auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann. So ist es auch bei mir. Für mich spielt es keine Rolle, ob ich vorne im Angriff oder auf der Seite spiele. Ich gebe immer alles für Borussia.

Du bist jetzt fast seit einem halben Jahr hier und hast in Hoffenheim auch dein erstes Tor erzielt. Wie schätzt du deine Situation ein?

Drmic: Der Start war sehr schwer – nicht nur für mich, sondern für den ganzen Verein. Nach den fünf Niederlagen in Folge wusste keiner mehr so recht, wo wir wirklich stehen. Wir mussten mit diesen Rückschlägen umgehen und diese schwierige Situation akzeptieren. Unter André Schubert ist uns dann ja glücklicherweise die Wende gelungen, und auch ich persönlich finde mich immer besser zurecht. Manchmal brauchen die Dinge eben ein wenig Zeit. Aber je länger wir zusammenarbeiten, desto besser läuft es für jeden einzelnen und die Mannschaft. Ich denke, das Team und ich haben uns in den vergangenen Wochen Stück für Stück gesteigert.

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