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Borussia News

NEWS: 06.02.2016

"Das fühlt sich richtig gut an"

"Das fühlt sich richtig gut an"
Andreas Christensen bejubelt sein zweites Tor gegen Werder Bremen.

Borussias Doppel-Torschütze Andreas Christensen sprach nach dem 5:1 gegen Werder Bremen über seine ersten beiden Treffer für die Fohlenelf und den ersten Sieg in der Rückrunde.

Wenn es so etwas wie den perfekten Abend für einen Fußballer gibt, dann waren die 90 Minuten gegen Werder Bremen für Borussias Innenverteidiger Andreas Christensen sicher ganz nah dran. Wir sprachen nach dem 5:1-Sieg mit dem 19-Jährigen über seine Doppelpack und den Befreiungsschlag nach zwei Niederlagen zum Rückrunden-Auftakt.

Andreas, was war heute anders als in den beiden Spielen gegen Dortmund und Mainz?

Christensen: Wir haben gegen Bremen einfach mit mehr Power gespielt. Wir waren aggressiver auf dem Platz. Ich denke, das Wichtigste war, dass wir mehr Energie hatten als zuletzt. Wir waren hungrig und haben das Spiel klar dominiert und für uns entschieden.

Du warst als zweifacher Torschütze einer der Matchwinner. Eine ungewohnte Rolle, oder?

Christensen: Auf jeden Fall, und für mich ist es zudem ja auch etwas Neues. Ich weiß auch nicht so ganz, wie das passieren konnte. Ich war wohl zur rechten Zeit am richtigen Ort. Es ist eine tolle Sache, und es fühlt sich richtig gut an. Aber natürlich ist es das Wichtigste, dass wir als Mannschaft nach den zwei Niederlagen zum Rückrundenstart wieder in die Spur zurückgefunden haben.

Du hattest zuletzt schon einige Gelegenheiten, Tore zu erzielen.

Christensen: Ich war schon ein paar Mal nah dran, zum Beispiel mit dem Kopfball gegen Dortmund, der an die Latte ging. Es sollte aber wohl erst gegen Bremen passieren. Es war ein toller Abend für mich.

Nach den Niederlagen gegen Dortmund und Mainz zum Auftakt der Rückrunde, sprachen viele schon von einem Fehlstart wie zum Beginn der Hinrunde. Wie groß war der Druck für euch vor dem Spiel?

Christensen: Wir sind da raus gegangen, um alles zu geben. Wir waren von der ersten Minute an bereit. Wir haben in dieser Saison schon zweimal gegen Bremen verloren und wir wollten den Fans, die uns so viel Energie geben, unbedingt etwas zurückgeben.

Wie groß ist jetzt die Erleichterung, einen souveränen Sieg gelandet zu haben?

Christensen: Auf diesem Spiel können wir auf jeden Fall aufbauen. Wir haben jetzt ein bisschen mehr als eine Woche bis zum Hamburg-Spiel. Wir genießen jetzt zwei freie Tage, und dann konzentrieren wir uns voll auf die nächste Aufgabe.

Hast du kurz damit geliebäugelt, auch den Elfmeter für Borussia zu schießen, um deinen Hattrick perfekt zu machen?

Christensen: Nein, nein. Es war klar, dass Raffael den macht. Für ihn als Stürmer ist es ohnehin wichtiger, Torerfolge zu haben, als für mich. Ich habe nicht an einen Hattrick gedacht.

Du hast schon eine beeindruckende Hinrunde gespielt. Bist du mit diesen beiden Toren nun endgültig bei Borussia angekommen?

Christensen: Als ich vor der Saison vom Interesse Borussias an einer Ausleihe hörte, musste ich nicht lange überlegen. Schließlich hatte ich hier die Chance, Champions League zu spielen. Das war immens wichtig für meine Entwicklung. Die Entscheidung fiel mir leicht. Jetzt bin ich stolz, auch meine ersten beiden Tore für Borussia geschossen zu haben. Ich fühle mich sehr wohl hier, die Fans sind toll.

Wann hast du das letzte Mal zwei Tore in einem Spiel erzielt?

Christensen (lacht): Oh je, das ist lange her. Es muss vor meinem Wechsel zu Chelsea gewesen sein, in der U15 oder U16. Als ich als kleiner Junge mit dem Fußballspielen begonnen habe, war ich Stürmer. Aber ein Doppelpack ist mir seit Jahren nicht mehr gelungen.

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