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NEWS: 19.02.2016

"Ein Derby lebt von Emotionen"

"Ein Derby lebt von Emotionen"
Trainer André Schubert

Trainer André Schubert sprach in der Pressekonferenz vor dem Derby am Samstag (15.30 Uhr) gegen den 1. FC Köln über...

…das Personal: Nico Elvedi hat seine Grippe überstanden und diese Woche wieder ganz normal trainiert. Martin Hinteregger hat die ganze Woche krank gefehlt, da müssen wir abwarten, ob er morgen beim Abschlusstraining wieder dazu stoßen kann. Martin Stranzl hat sich leider im Aufbautraining bei einem Lauf an der Wade verletzt und fällt vorerst aus. Patrick Herrmann hat diese Woche wieder mit der Mannschaft trainiert. Darüber sind wir sehr froh. Sein Knie fühlt sich sehr stabil an, er arbeitet sich von Tag zu Tag heran.

…das HSV-Spiel im Rückblick: Wir haben sehr konzentriert begonnen, haben das Spiel in die Hand genommen und sind verdient in Führung gegangen. Ich glaube, dass wir uns danach zu sicher gefühlt haben. In dem Gefühl, dass wir das Spiel bestimmen, haben wir ein wenig die Basics vergessen: die Klarheit im Zweikampf im Abwehrverhalten und die Konsequenz im Angriff. Durch Nachlässigkeiten haben wir dem Gegner zwei Chancen erlaubt, dadurch ist er wieder reingekommen und selbstbewusster geworden. Bei uns ist es ins Gegenteil umgekehrt – dadurch ist das Spiel gekippt. Das ist gerade nach dem guten Beginn sehr ärgerlich.

…die Dinge, die besser werden müssen: Wir haben in den vier Rückrundenspielen drei Punkte geholt, das ist zu wenig und ergebnistechnisch nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Es gibt aber nicht einen speziellen Punkt, an dem es liegt. Es spielen immer mehrere Faktoren eine Rolle. Wir haben zum Beispiel in Hamburg die Standards nicht gut verteidigt, daran haben wir diese Woche gearbeitet. Aber auch das hatte damit zu tun, dass wir defensiv nicht konsequent und konzentriert genug waren. Grundsätzlich reicht es nicht, wenn wir nur 95 Prozent unseres Leistungsvermögens abrufen, dafür geht es in der Bundesliga zu eng zu.

…die Bedeutung des Derbys: Ich habe in meinen alten Vereinen in Paderborn und Hamburg schon gespürt, dass Derbys immer eine besondere Brisanz haben. Natürlich hat auch Gladbach gegen Köln etwas ganz Spezielles. Deswegen rechne ich damit, dass es ein spannendes Spiel mit vielen Emotionen und viel Leidenschaft werden wird. Wir freuen uns riesig darauf. Wegen solcher Derbys spielen die Jungs Fußball.

…die Emotionalität eines Derbys: Emotionalität ist im Fußball grundsätzlich eine Voraussetzung. Sie gehört wie Technik oder Taktik dazu. Aber trotz aller Emotionen muss man sich als Mannschaft immer unter Kontrolle haben. Gerade ein Derby lebt von Zweikämpfen und von Emotionen, daher ist es wichtig, dass wir am Wochenende wieder auf die Basics zurückgreifen. Wir können fantastisch Fußball spielen, das wissen wir, aber die Basis ist, Zweikämpfe zu führen, aggressiv zu sein, Klarheit im Spiel und eine gute Ordnung zu haben.

…den kommenden Gegner: Der 1. FC Köln ist immer in der Lage, Top-Leistungen abzurufen. Er hat auf Schalke, in Leverkusen und gegen Dortmund gewonnen und gegen Wolfsburg zweimal nicht verloren. Man sieht also, dass der FC auch große Mannschaften schlagen kann. Natürlich leben auch die Kölner von einer sehr gut organisierten Defensive. Sie stellen immer mal wieder taktisch um, aber dabei geht selten die Ordnung verloren. Zudem sind sie physisch sehr stabil und stark im Konter. Vorne haben sie in Anthony Modeste einen sehr gefährlichen und kopfballstarken Stürmer, auf den wir besonders achten müssen.

…den möglichen Stimmungsboykott einiger VfL-Fans: Ich habe natürlich Verständnis für die Anliegen der Fans, trotzdem gehe ich fest davon aus, dass die Stimmung wie in allen anderen Spielen zuvor unter meiner Regie hervorragend sein wird. Ich bin sicher, dass unsere Fans Gas geben und die Mannschaft nach vorne peitschen werden.

…den Leistungsstand von Granit Xhaka: Granit ist körperlich in einer Top-Verfassung. In Hamburg war er unser laufstärkster Spieler. Was ihm fehlt, ist der Spielrhythmus. Er hat Mitte Dezember sein letztes Pflichtspiel bestritten, da fehlt ihm gerade als zentraler Mittelfeldspieler natürlich noch ein wenig der Rhythmus. Aber Granit kann gut damit umgehen, und ich bin sicher, dass er bald wieder Top-Leistungen abliefern wird.

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