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NEWS: 10.03.2016

Der Gegner: Eintracht Frankfurt

Der Gegner: Eintracht Frankfurt
Marco Fabian belebt seit Beginn der Rückrunde das Offensivspiel der Eintracht. Foto: DFL.

Am Samstag (15.30 Uhr) empfängt Borussia Eintracht Frankfurt im BORUSSIA-PARK. An dieser Stelle haben wir uns ausführlich mit dem Gegner beschäftigt.

Formkurve: Lediglich die erste Partie des laufenden Kalenderjahres entschied die Eintracht für sich – das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (3:2). Seit sieben Bundesligaspielen (vier Unentschieden, drei Niederlagen) hat sie seitdem nicht mehr gewonnen und rutschte auf Relegationsplatz 16 ab. Zwei Zähler beträgt derzeit der Rückstand auf Augsburg und Darmstadt, die die Plätze 14 und 15 bekleiden und jeweils 26 Punkte auf dem Konto haben. Zuletzt trennte sich die SGE mit 1:1 vom FC Ingolstadt.

Trainer: Am vergangenen Sonntag endete Armin Vehs zweite Amtszeit als Trainer bei Eintracht Frankfurt. Bereits am Dienstag stellte der Klub seinen Nachfolger vor: Niko Kovac. Der in Berlin geborene Kroate soll die Hessen vor dem Abstieg bewahren und langfristig zurück in die Erfolgsspur führen. Der Klub wolle einen Trainer, der den Klassenerhalt schaffe und dann in der Zusammenstellung der Mannschaft für die neue Saison eine entscheidende Rolle spiele, sagte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen. Am Dienstagnachmittag leitete Kovac seine erste Einheit als SGE-Coach. "Ich bin glücklich einen so großen Verein wie Eintracht Frankfurt trainieren zu dürfen. Ich weiß auch, dass das momentan eine sehr bestimmte Situation ist, aber ich bin mir sicher, dass wir das alles schaffen werden, was wir uns vorgenommen haben - nämlich zunächst einmal den Klassenerhalt", sagte Kovac. Der 44-Jährige, der seinen Bruder Robert als Co-Trainer mit nach Frankfurt brachte, spielte 241 Mal in der Bundesliga – für Hertha BSC, den Hamburger SV, Bayer 04 Leverkusen und den FC Bayern München, mit dem er 2003 das Double holte. Als Trainer arbeitete Kovac, dessen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 gilt, als Juniorencoach von Red Bull Salzburg, ehe er die kroatische U21 übernahm und 2013 zum Nationaltrainer Kroatiens aufstieg.

System und Aufstellung: Ex-Trainer Armin Veh schickte die Frankfurter zuletzt in einer 4-1-3-2-Formation auf den Platz. Welches System Niko Kovac für die Hessen vorsieht, verriet er noch nicht. Bei seiner Vorstellung sagte er: „Wir müssen sehr kompakt spielen, mit einer sehr guten Organisation auftreten und Eins-gegen-Eins-Situationen verhindern.“ Zudem werde auch das Umschaltspiel wichtig sein. Dabei muss Kovac in seinem ersten Spiel als Eintracht-Trainer jedoch auf wichtige Akteure verzichten: Top-Torjäger Alexander Meier, der in 19 Liga-Einsätzen zwölf Treffer erzielte, fehlt derzeit mit Knieproblemen. Der Zeitpunkt seiner Rückkehr auf den Platz ist ebenso unsicher wie der des peruanischen Innenverteidigers Carlos Zambrano, der sich am vergangenen Spieltag eine Oberschenkelzerrung zuzog. Zudem wird Kovac auf Offensivakteur Marc Stendera verzichten müssen, der einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich erlitt. Sich gute Chancen auf einen Startelf-Einsatz im BORUSSIA-PARK ausrechnen dürften sich Torhüter Lukas Hradecky sowie die beiden Außenverteidiger Bastian Oczipka (links) und Yanni Regäsel (rechts). Im defensiven Mittelfeld wird Niko Kovac wohl auf Marco Russ bauen, der im Spiel gegen Ingolstadt das wichtige 1:1 erzielte. In der Offensive dürften Winterneuzugang Marco Fabian und der Schweizer Haris Seferovic gesetzt sein.

Im Fokus: Marco Fabian: Die Frankfurter holten den mexikanischen Nationalspieler in der Winterpause für rund 3,7 Millionen Euro vom mexikanischen Erstligisten und elfmaligem Meister Deportivo Guadalajara. „Marco Fabian hat unheimliche Qualitäten. Wenn man sieht, wie schnell er Bälle in die Spitze spielt, wie ballsicher er ist, das ist schon stark“, sagt Sportdirektor Bruno Hübner über den 26-Jährigen. Fabian offenbart bisher wenig Anpassungsprobleme, stand in allen acht Rückrunden-Partien auf dem Platz und lieferte dabei drei Torvorlagen – zuletzt die zum wichtigen 1:1-Ausgleich gegen den 1. FC Ingolstadt am vergangenen Spieltag. „Ich bin hierhergekommen, um der Mannschaft und dem Verein zu helfen. Für mich ist es eine neue Etappe in meiner fußballerischen Laufbahn“, sagt der Offensivakteur.

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