Suchen

Borussia News

NEWS: 19.03.2016

„Wir müssen nach vorne schauen und effizienter sein“

„Wir müssen nach vorne schauen und effizienter sein“
Yann Sommer bedankt sich nach dem 1:2 auf Schalke bei den gut 6000 mitgereisten Fans.

Torhüter Yann Sommer spricht nach dem bitteren 1:2 beim FC Schalke 04 über die mangelnde Chancenverwertung, die Enttäuschung über die Niederlage und die anstehende Länderspielpause.

Yann, wie groß ist der Ärger darüber, dass ihr euch wieder nicht für eine gute Auswärtsleistung belohnt habt?

Yann Sommer: Diese Niederlage ist einfach sehr ärgerlich. Wir waren klar die bessere Mannschaft, über die gesamte Spieldauer. Es stimmt, dass Ralf Fährmann sehr gut gehalten hat, aber trotzdem dürfen wir dieses Spiel nie verlieren. Was Schalke gemacht hat, war mehr Glück als Verstand. Das ist jetzt sehr ärgerlich für uns, aber das bringt uns jetzt auch nichts. Wir haben das Spiel verloren und haben null Punkte mitgenommen. Das müssen wir jetzt abhaken und weiter geht‘s.

Fühltest du dich zwischendurch an die Niederlage in Wolfsburg erinnert, bei der ihr ja auch ein großes Chancenplus hattet?

Yann Sommer: Ja, wir hatten in dieser Saison schon mehrere Spiele, in denen wir eigentlich das bessere Team waren und das Spiel komplett im Griff hatten, wo wir schon längst in Führung hätten liegen müssen und uns das nicht gelingt. Je länger das Spiel geht, desto eher kommt dann der Gegner auch mal zu einer gefährlichen Situation und auf Schalke hatte er dabei dann auch noch viel Glück.

Was könnt ihr aus diesem Spiel als Mannschaft lernen?

Yann Sommer: Wir müssen einfach effizienter sein. Aber man kann der Mannschaft so richtig gar nichts vorwerfen, denn wir haben ein echt gutes Spiel gemacht. Ich hatte eigentlich die ganze Zeit über das Gefühl, dass wir Schalke im Griff haben.

Wie hast du die beiden kuriosen Gegentore erlebt?

Yann Sommer: Vor dem 0:1 hatten wir dann einen unnötigen Ballverlust im Zentrum, beim 2:0 stehen wir nicht gut. Der einzige Vorwurf, den wir uns vielleicht machen müssen, ist, dass wir nach dem Ausgleich nicht einfach wieder kompakt stehen und den Punkt einfach mitnehmen. Da haben wir zu offensiv gestanden.

Welchen Eindruck hattest du vom Gegner Schalke 04, dem ja eigentlich nicht viel gelungen ist?

Yann Sommer: Ich hatte das Gefühl, dass Schalke total müde war und nichts hinbekommen hat. Ich glaube, wenn man die Schalker fragt, wie sie dieses Spiel gewonnen haben, sie könnten es selbst nicht erklären.

Das Spiel hätte ein großer Schritt sein können auf dem Weg in einen internationalen Wettbewerb, trauerst du dieser verpassten Chance hinterher?

Yann Sommer: Daran denken wir nicht. Es ist alles sehr nahe beieinander in der Liga. Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel schauen, und nach der Länderspielpause kommt die Hertha zu uns, wieder ein direkter Konkurrent um die Plätze im internationalen Geschäft, und wir werden natürlich versuchen, das Spiel zu gewinnen. Wir müssen nach vorne schauen.

Jetzt steht die Länderspielpause an. Ist das gut oder schlecht für die Gefühlslage der Fohlenelf?

Yann Sommer: Ich freue mich jetzt auf die Nationalmannschaft. Es tut der Mannschaft gut, auch mal ein paar Tage den Kopf frei zu bekommen. Wobei ich aber betonen möchte, dass wir in keinem Fall eine Krise haben. Wir haben ja echt ein tolles Spiel gemacht, nur eben nicht die Tore. Dass man so ein Spiel dann verliert ist bitter, und es wird sicher kein Spaß, sich das Spiel noch einmal in der Analyse anzuschauen.

Weitere News

„Wir müssen unsere Lehren ziehen“

„Wir müssen unsere Lehren ziehen“ 05.10.2016

Standpunkt: Trainer André Schubert spricht über die Niederlage auf Schalke, die fehlenden Erfolgserlebnisse bei Auswärtsspielen und das Programm in der anstehenden Länderspielpause.

Mitglied werden

Stadionführung

Böklunder