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NEWS: 24.03.2016

"Ich liege voll im Zeitplan"

"Ich liege voll im Zeitplan"
"Wenn ich gegen Bielefeld eine Halbzeit spielen kann, wäre ich sehr zufrieden", sagt Tony Jantschke.

Zum ersten Mal nach seinem Mitte Dezember erlittenen Kreuzbandteilriss wird Tony Jantschke am Donnerstag (15.30 Uhr) im Test gegen Arminia Bielefeld wieder für die Fohlenelf auf dem Platz stehen. Vorab sprachen wir mit dem 25-Jährigen über seine persönliche Situation.

Tony, während für die Stammkräfte Freundschaftsspiele in der Länderspielpause eher eine Pflichtaufgabe sind, müsstest du doch ziemlich heiß auf das Testspiel gegen Arminia Bielefeld sein, oder?

Jantschke: Auf jeden Fall. Nach drei Monaten, die man fast nur im Kraftraum verbracht hat, freut man sich natürlich sehr, dass der Körper wieder in Bewegung kommt. Ich bin gespannt wie es ist, wieder das Gefühl für die Wettkampfsituation zu bekommen und zu sehen, wie das Knie hält. Im Spiel ist es ja doch noch einmal etwas anderes als im Training. Ich denke, dass die Kraft noch nicht für 90 Minuten reichen wird, aber wenn ich eine Halbzeit spielen kann, wäre ich sehr zufrieden.

Du bist seit ein paar Tagen wieder im Mannschaftstraining. Wie hat dein Körper auf die erhöhte Belastung reagiert?

Jantschke: Natürlich sind die Beine etwas schwerer und man spürt die Muskeln noch etwas mehr als sonst, aber das ist nach einer langen Pause ganz normal. Das Wichtigste ist, dass mein Knie nicht reagiert hat und ich wieder beschwerdefrei bin. Natürlich ist alles noch etwas ungewohnt, aber ich bin auf einem guten Weg zurück.

Welche persönlichen Ziele hast du noch für die restliche Saison?

Jantschke: Ich bin erfahren genug, dass ich nicht ewig Anlaufzeit brauche. Daher wäre es ein seltsames Ziel zu sagen, dass ich zufrieden damit wäre, nur noch eine Minute spielen zu wollen. Zuallererst muss ich jetzt wieder in meinen Rhythmus kommen. So gesehen kommt die Länderspielpause für mich zum genau richtigen Zeitpunkt, denn so kann ich erst einmal zwei Wochen voll mit trainieren. Danach stehen noch sieben Spiele an – und natürlich wäre es schön, noch den einen oder anderen Einsatz zu bekommen.

Hättest du vor drei Monaten gedacht, jetzt schon wieder so weit zu sein?

Jantschke: Ich habe es gehofft. Nach meiner Knie-Operation haben wir uns mit dem Operateur Dr. Schäferhoff aus Köln, unserem Mannschaftsarzt und dem Fitnesstrainer zusammengesetzt und einen Plan aufgestellt: Sechs Wochen mit Krücken, sechs bis sieben Wochen Arbeit im Kraftraum und individuell auf dem Platz – und dann die Rückkehr ins Mannschaftstraining. Und da liegen wir voll im Zeitplan.

Wie schwer war es, während der Leidenszeit positiv zu bleiben?

Jantschke: Ehrlich gesagt war es gar nicht so schwer. Ich bin von Anfang an sehr positiv damit umgegangen, weil ich wusste, dass es eine Verletzung ist, die auf jeden Fall wieder komplett verheilen wird. Außerdem war ich in den vergangenen Jahren fast nie länger verletzt und habe fast 150 der letzten rund 170 Spiele mitgemacht. In der Hinrunde hatte ich dann eine schwierige Phase. Zuerst hatte ich ein paar kleinere Verletzungen, erst an der Schulter, dann an der Wade. Dann habe ich mich wieder herangekämpft, ehe ich mich wieder schwer verletzt habe. Es war nicht schön, jeden Tag nur im Kraftraum zu arbeiten und nicht mit den Jungs raus auf den Platz zu dürfen. Aber es gibt bedeutend Schlimmeres im Leben – und jetzt bin ich ja zum Glück wieder zurück.

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