NEWS: 28.10.2016

"Ein sehr gefährlicher Gegner"

"Ein sehr gefährlicher Gegner"
Trainer André Schubert

Vor dem Bundesliga-Heimspiel am Freitagabend (20.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt sprachen Trainer André Schubert und Sportdirektor Max Eberl in der Pressekonferenz über Borussias aktuelle sportliche Situation.

André Schubert über...

…die personelle Situation: Thorgan Hazard und Ibrahima Traoré werden uns gegen Frankfurt definitiv nicht zur Verfügung stehen. Wir wollen bei beiden kein Risiko eingehen. Raffael hat heute seine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft, er könnte im Kader sein.

…den kommenden Gegner: Die Frankfurter haben sich im Vergleich zu Vorsaison personell verändert, auch ein bisschen an Geschwindigkeit dazugewonnen. Sie sind gut in die Saison gekommen, werden deswegen mit viel Selbstvertrauen anreisen. Sie versuchen Fußball zu spielen und zu kombinieren und haben eine gute Ausgangsposition: In der vergangenen Saison waren sie froh, die Klasse gehalten zu haben. In diese Saison sind sie mit einer ähnlichen Zielsetzung gegangen, die Erwartungshaltung ist nicht groß. Dementsprechend haben sie wenig zu verlieren und können befreit aufspielen. Außerdem haben sie keine Dreifachbelastung. Aus den genannten Gründen sind sie ein sehr gefährlicher Gegner.

...Ex-Borusse Branimir Hrgota: Branne ist ein großartiger Junge und toller Fußballer. In der vergangenen Saison haben es im Angriff aber andere Spieler überragend gemacht. Das waren Nuancen, aber Raffael, Thorgan Hazard, André Hahn und Lars Stindl haben offensiv einfach enorm viel Qualität. An ihnen ist Branimir nicht vorbeigekommen und hat daher weniger gespielt. Er hat aber immer super trainiert, ich konnte ihm nie etwas vorwerfen.

Max Eberl über…

…Eintracht Frankfurt: Die Frankfurter agieren momentan aus einer Underdog-Rolle heraus: Sie haben eine komplizierte Saison hinter sich, haben sich in der Relegation gerettet. Mit dem Auftaktsieg gegen Schalke, dem Dreier gegen Leverkusen, dem Remis gegen Bayern München und dem Sieg in Hamburg haben sie viel Selbstvertrauen gewonnen.

…die Erwartungshaltung: Die Erwartungshaltung ist immens groß. Borussia hat sich in den vergangenen fünf Jahren märchenhaft entwickelt. Trotzdem muss man sich die Realität vor Augen führen und darf nicht vergessen, wo man herkommt. Die großen Erwartungshaltungen gibt es bei den Traditionsvereinen immer. Aber viele dieser Klubs bekommen deswegen irgendwann Probleme. Wir wollen die fantastische Phase, die wir hatten, nutzen, um stabil zu bleiben. Es kann aber durchaus passieren, dass wir auch mal Zehnter sind. Für mich ist das etwas ganz Normales. Das heißt nicht, dass wir damit zufrieden sind und uns darauf ausruhen. Wir sind ehrgeizig und wollen viel erreichen. Aber wir dürfen dabei nicht zu viel wollen und uns daran verschlucken. Es gibt viele Traditionsklubs, die nach vielen erfolgreichen Jahren wieder richtig auf die Fresse gefallen sind. Das möchte ich unter allen Umständen verhindern.

...die sportliche Lage: Momentan fehlen uns viele Spieler, die den Unterschied ausmachen. Wir sind noch nicht so weit, dass wir jeden an die Wand spielen. Frankfurt ist daher keine Pflichtaufgabe, wie es in manchem Medium geheißen hat. Sie sind mit uns zurzeit auf Augenhöhe, vielleicht sind sie sogar etwas im Vorteil, weil sie momentan unbekümmert auftreten können. Wir haben zuletzt Lösungen für schwierige Situationen gefunden. Bei Celtic haben wir trotz der vielen Ausfälle gewonnen, gegen Stuttgart war es genauso. Die zwei Punkte, die uns gegen den HSV zugestanden hätten, fehlen uns. Hätten wir sie geholt, wären wir Siebter und alles wäre in Ordnung. Natürlich ist das Spiel gegen Frankfurt wichtig, aber es ist nicht richtungsweisend. Es ist ein Heimspiel, das wir unbedingt gewinnen möchten.

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