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Borussia News

NEWS: 11.01.2017

„Dieses Trainingslager war gut und wichtig“

„Dieses Trainingslager war gut und wichtig“
Trainer Dieter Hecking zieht ein positives Trainingslager-Fazit.

Cheftrainer Dieter Hecking spricht zum Abschluss des fünftägigen Trainingslagers im spanischen Marbella über…

…das Kennenlernen des Teams: Ich glaube, dass ich vieles in der ersten Woche als Cheftrainer schon kennengelernt habe. Ich bin davon überzeugt, dass wir hier zusammen erfolgreich arbeiten können. Was immer gut ist an so einem Trainingslager, ist dass man eng zusammen ist und sich beschnuppern kann. Mit Abschluss des letzten Tages werde ich auch mit allen Spielern ein Gespräch geführt haben. Es ist wichtig, die Sichtweise der Spieler kennenzulernen, zu wissen, was sie vielleicht bedrückt oder wo sie für sich selbst gute Ansätze sehen. Es ist vieles gut gelaufen in den Tagen in Marbella. Ich denke, ich bin jetzt gut informiert. Es war gut und wichtig, dass wir dieses Trainingslager absolviert haben. Gerade auch angesichts der Witterungsbedingungen in Deutschland.

…die Arbeit in den Trainingseinheiten und seinen Eindruck von der Fohlenelf: Ich bewerte die fünf Tage hier trotz aller positiven Eindrücke nicht über, aber ich denke, dass der viel zitierte Trainereffekt spürbar ist. Alle Spieler ziehen sehr gut mit und wollen sich anbieten. Man hat im Trainingslager gesehen, dass sehr intensive Einheiten dabei waren, und trotzdem kam auch der Spaß nicht zu kurz.

…die beiden gewonnenen Testspiele gegen Zulte-Weregem und die Würzburger Kickers: Es war gut, dass fast alle Akteure 90 Minuten spielen konnten. Und es war wichtig, dass wir beide Spiele gewonnen haben, denn das gibt Selbstvertrauen. Dann kommt das Selbstverständnis zurück, dass man auch wieder siegen kann. Jedes Erfolgserlebnis hilft. Das sind die Dinge, die für eine Mannschaft, in unserer Situation einfach sehr gut sind.

…eine mögliche Startelf und die Systemfrage: Ich habe in den Testspielen Erkenntnisse für meine mögliche Startelf in Darmstadt gesammelt, weil ich alle Spieler im Wettkampf gesehen habe. Wir werden das Puzzle immer weiter zusammenfügen. Erst einmal freue ich mich, dass wir am Samstag beim Telekom Cup in Düsseldorf noch einmal gegen Bundesliga-Konkurrenten testen können. Da werde ich erneut wichtige Erkenntnisse gewinnen. Die Flexibilität in den Spielsystemen müssen wir uns erhalten. Wir müssen auch auf einen Gegner reagieren können wie im zweiten Testspiel gegen die Belgier. Da haben wir zur Pause umgestellt und das Spiel noch gedreht.

…den Konkurrenzkampf im Team: Ich bin positiv überrascht von den jungen Spielern, und es war gut, auch sie in den Testspielen sehen zu können. Mir war wichtig, dass sie sich gegen einen unbequemen Gegner wie Würzburg gut zur Wehr und auch Akzente gesetzt haben. Der Konkurrenzkampf im Kader ist da, und er wird noch einmal verschärft, wenn die Verletzten zurück sind. Wir wollen ja auch, dass die jungen Spieler und die, die bislang nicht so viel Einsatzzeit hatten, den Arrivierten ordentlich Druck machen. Wir haben dann, vorausgesetzt es kommen keine Verletzten hinzu, einen breiten Kader, in dem es auch die eine oder andere Enttäuschung für einen Spieler geben wird, aber das müssen wir dem gemeinsamen Erfolg unterordnen. Das wird die Mannschaft sicher auch gut hinbekommen, aber es wird auch eine unserer Aufgaben sein, alle bei Laune zu halten.

…die Integration von Neuzugang Timothée Kolodziejczak: Er hat mit Toto (Thorgan Hazard) einen Ansprechpartner gefunden, die beiden flachsen viel miteinander. Er hat gegen Zulte-Waregem sein erstes Spiel mit dem Team gemacht und hat sich gut bewegt und gute Bälle gespielt. Er ist der zweikampfstarke Innenverteidiger, den wir haben wollten. Ich denke, dass er auch in der für ihn neuen Bundesliga, seinen Mann stehen kann. Der erste Eindruck ist positiv.

…die Arbeit mit den Co-Trainern Dirk Bremser und Frank Geideck, Torwarttrainer Uwe Kamps und dem gesamten Funktionsteam: Es ist natürlich auch für das Trainer- und Funktionsteam eine Herausforderung, sich auf einen neuen Trainer und seinen Co einzustellen, zumal Dirk Bremser und ich uns seit fast 16 Jahren kennen und ein eingespieltes Team sind. Da sind wir in Marbella auch ein gutes Stück weitergekommen und haben uns aufeinander eingestellt. Wir kommen sehr gut miteinander aus. Und wenn sich jetzt noch der Erfolg einstellt, ist alles gut.

…die Vorfreude auf das erste Heimspiel im BORUSSIA-PARK als VfL-Trainer: Es gibt wenige Stadien, in denen so eine Stimmung herrscht wie in Gladbach. Idealerweise würde ich die Stimmung gerne nach einem Heimsieg genießen. Aber vorher sind wir gefordert, in den Auswärtsspielen gegen Darmstadt und Leverkusen dafür zu sorgen, dass die Begeisterung wieder auf die Fans überschwappt und sie positiv gestimmt ins Stadion kommen.

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