NEWS: 01.02.2017

Training in zwei Gruppen

Training in zwei Gruppen
Mit einer rund 90-minütigen Einheit hat die Fohlenelf heute die Vorbereitung auf das Bundesligaspiel gegen Freiburg fortgesetzt.

Während ein Teil der Mannschaft am Vormittag auf dem Trainingsplatz aktiv war, stand für die andere Gruppe nach dem gestrigen Testspiel gegen den VfL Bochum (1:4) lediglich Regeneration auf dem Programm.

Mit einer rund 90-minütigen Einheit, bei der der Torabschluss im Mittelpunkt stand, hat die Fohlenelf am heutigen Mittwochvormittag die Vorbereitung auf das Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr) im BORUSSIA-PARK gegen den SC Freiburg fortgesetzt. Allerdings nahmen lediglich die zehn Feldspieler daran teil, die im gestrigen Test gegen Bochum nicht zum Einsatz gekommen waren. Die sich im Aufbautraining befindlichen Nico Elvedi, Tobias Strobl, Ibrahima Traoré und die beiden angeschlagenen Ba-Muaka Simakala sowie Djibril Sow absolvierten gemeinsam mit Rehatrainer Andreas Bluhm eine individuelle Laufeinheit.

„Dem Gegner zu leicht gemacht“

Für alle übrigen Spieler stand heute eine regenerative Einheit im Kraftraum an. Das Fazit von Trainer Dieter Hecking fiel nach der gestrigen 1:4-Niederlage gegen den Zweitligisten natürlich nicht sonderlich positiv aus.Das war sowohl vom Ergebnis als auch von der Art und Weise nicht gut. Wir haben es dem Gegner zu leicht gemacht, vier Tore zu schießen“, sagte Hecking. Seine Mannschaft war zwar über weite Strecken spielbestimmend, kombinierte sich aber zu selten gefährlich vor das gegnerische Gehäuse, sodass klare Torchancen Mangelware blieben. Die Gäste standen hingegen in der Defensive sehr kompakt und nutzten vorne ihre wenigen Gelegenheiten eiskalt.

Abstimmung nicht gestimmt

Allerdings wurden sie in mehreren Situationen auch davon begünstigt, dass die Abstimmung in der Gladbacher Hintermannschaft ein ums andere Mal nicht stimmte. „Klar hat die Mannschaft so noch nie zusammengespielt, aber der eine oder andere muss sich schon fragen, ob in so einem Spiel nicht mehr kommen kann“, monierte Hecking. Allzu hart ins Gericht wollte er mit seinen Schützlingen aber nicht gehen. „Wenn einige mir Argumente geben wollten, haben sie eine Chance verpasst, mir das Leben ein bisschen schwerer zu machen. Nichtsdestotrotz bewerte ich das Ergebnis nicht über. Es waren auch ein paar gute Sachen dabei, die ich mir genauso von ihnen erwartet habe.“

Sieben Pflichtspiele in 23 Tagen

Am morgigen Donnerstag (nicht-öffentlich) sowie bei der Abschlusseinheit am Freitag (15.30 Uhr) werden alle Borussen wieder gemeinsam trainieren. Es sind die letzten „normalen“ Einheiten vor den Englischen Wochen. Ab Samstag warten sieben Pflichtspiele binnen 23 Tagen auf die Fohlenelf. „Wir werden versuchen, die nächsten beiden Tage noch einmal gut zu nutzen. Es gilt für uns, den Schwung aus dem Leverkusen-Spiel mitzunehmen und den eingeschlagenen Weg weiterzugehen“, so Hecking.

Herrmann schon sehr weit

Personell könnten ihm am Samstag gegen den SC Freiburg möglicherweise zwei weitere Alternativen mehr zur Verfügung stehen. Zum einen hat Timothée Kolodziejczak seinen grippalen Infekt überwunden, zum anderen ist auch Patrick Herrmann nach seiner schweren Bänderverletzung im Sprunggelenk allmählich wieder einsatzbereit. Während Kolo gestern 90 Minuten durchspielte, trainierte Herrmann derweil zweimal mit den momentanen Stammkräften. „Patrick hat nicht gespielt, weil wir eine andere Belastung für ihn vorgesehen hatte“, erklärte Hecking. „Wir wollten sehen, wie er sich im Training in den Zweikämpfen wehrt, wie sich die Bewegungen auf dem Kleinfeld, die kurzen Antritte auf sein Sprunggelenk auswirken. Ob es schon für Samstag reicht, müssen wir abwarten. Aber so, wie er sich bewegt, ist er sicherlich weiter, als wir alle gedacht haben.“

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