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Borussia News

NEWS: 04.03.2017

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Patrick Herrmann ist vor Thilo Kehrer am Ball.

Nach dem 4:2-Sieg der Fohlenelf gegen den FC Schalke 04 haben wir uns in beiden Lagern umgehört.

Oscar Wendt: Ich bin heute ganz besonders stolz, für Borussia spielen zu dürfen. Es war fantastisch, das Top-Spiel so zu gewinnen. Vier Tore zu erzielen, ist ein echtes Highlight für uns. Schalke hatte in der ersten Halbzeit viel Ballbesitz und hat viel probiert. Wir haben aber gut verteidigt und außer dem Elfmeter nichts zugelassen. Wir wussten, dass wenn wir schneller spielen und noch ein bisschen mehr Bewegung in unser Spiel bringen würden, wir mehr Platz bekommen würden. Das haben wir dann gezeigt. Es ist schön, dass ich ein Tor gemacht habe. Aber ich freue mich noch mehr für Fabian, der gerade Vater geworden ist.

Tony Jantschke: In der ersten Hälfte war es recht ausgeglichen, aber auch da hatten wir schon die klareren Chancen. Direkt nach der Pause hatte Schalke dann eine Riesengelegenheit, doch danach war es eine Party. Wir haben die Schalker eine halbe Stunde lang richtig an die Wand gespielt und hatten mehrere Chancen, um das Ergebnis sogar noch höher zu gestalten. Wir haben gezeigt, dass wir da sind, aber am Donnerstag geht es wieder bei Null los – diese Aufgabe werden wir am Dienstag mit voller Konzentration angehen.

Patrick Herrmann: Der Sieg ist verdient. Am Anfang haben wir uns etwas schwer getan, sind dann aber immer besser reingekommen. Wir haben in der zweiten Halbzeit sehr gut nach vorne kombiniert und hatten viele gute Einfälle. In der Pause schwören wir uns derzeit immer nochmal richtig ein – das macht uns momentan im zweiten Durchgang sehr stark. Vor allem das 2:1 war ein sehr schönes Tor. Insgesamt waren aber alle Treffer sehr gut herausgespielt. Am Donnerstag wird es in der Europa League wieder ein hartes Stück Arbeit. Was die Bundesliga angeht, war der Sieg heute sehr wichtig für uns. Wir müssen in den nächsten Spielen an die zurückliegenden Leistungen anknüpfen.

Sportdirektor Max Eberl: Die Mannschaft hat heute sehr gut gespielt. Wir waren in der ersten Halbzeit schon sehr stabil. Nach dem Wechsel haben wir nach vorne sehr gut Fußball gespielt. Wir haben dann die Räume genutzt, die wir uns schon in der ersten Halbzeit erarbeiten wollten. Ich finde, dass wir verdient 4:2 gewonnen haben. Die Mannschaft ist heute 125 Kilometer gelaufen. Das ist die Basis unseres Spiels. Heute war Fabian Johnson der Spieler, der die entscheidenden Situationen geschaffen und sich zum Glück auch mit den Toren belohnt hat. Es zeigt, welches Potenzial wir nach vorne haben. Das Spiel heute war speziell. Die Europapokalpartien werden ganz andere, deswegen lässt das Spiel heute keine Rückschlüsse auf die nächsten beiden Duelle gegen Schalke zu.

Trainer Dieter Hecking: Man kann auf das, was die Mannschaft in den vergangenen Wochen abgeliefert hat, sehr stolz sein. Die Mannschaft hat heute trotz der momentan hohen Belastung wieder eine fantastische Laufleistung gezeigt. Der Boden war am Ende sehr tief. Wir mussten alles raushauen, um dieses Heimspiel zu gewinnen – und das wollten wir unbedingt. Ich denke, dass wir den Abstiegskampf jetzt endgültig hinter uns gelassen haben. Wir sind froh, dass wir den Abstand nach unten geschaffen haben. Die Mannschaft macht im Moment einen fantastischen Job. Wir würden dieses Momentum gern beibehalten. Am Donnerstag steht aber schon wieder ein ganz andere Partie an. Wir sind in drei Wettbewerben aktiv. Das kostet viel Kraft, aber wir freuen uns auf jedes Spiel.

Trainer Markus Weinzierl (FC Schalke 04): Wir können mit unserer Leistung nicht zufrieden sein. Borussia hat uns klar geschlagen, und das ist natürlich äußert unbefriedigend. Wir haben das Spiel Mitte der zweiten Hälfte innerhalb von zehn Minuten aus der Hand gegeben, weil wir genau das gemacht haben, was wir eigentlich nicht tun wollten, nämlich den Gegner zum Kontern einzuladen. Wir haben zu viele Fehler gemacht, und das darf man sich gegen eine gute Borussia nicht erlauben. Doch wir wissen auch, dass wir besser spielen können – und das wollen wir am Donnerstag in der Europa League zeigen.

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