Suchen

Borussia News

NEWS: 05.03.2017

„Der Sieg ist gut für den Kopf“

„Der Sieg ist gut für den Kopf“
Fabian Johnson dreht zum Jubeln ab: Dieses Bild gab es gegen Schalke gleich zweimal.

Wir haben uns nach dem Sieg gegen Schalke mit Fabian Johnson über seine zwei Tore, die Rotation auf den Außenpositionen und die Geburt seines Sohnes unterhalten.

Fabian, wozu darf man dir als erstes gratulieren: zum Nachwuchs oder zu deinen beiden Toren?

Johnson: Zum Nachwuchs. Es ist ein Sohn, er heißt Sean und ist in der Nacht auf Freitag auf die Welt gekommen. Dem Kind und meiner Frau geht es gut. Ich bin überglücklich.

Das Schlafdefizit hat sich ganz offensichtlich nicht auf deine Leistung ausgewirkt.

Johnson: Das stimmt. Zum Glück hatten wir ein Abendspiel. Ich konnte vorher also noch ein bisschen Schaf nachholen. Die Geburt hat mich natürlich zusätzlich motiviert. Der Trainer hat mir vor dem Spiel zudem ans Herz gelegt, offensiver zu spielen und mir gesagt, dass ich mehr Zug zum Tor haben muss. Das habe ich versucht umzusetzen. Und es hat ganz gut geklappt. Das muss ich beibehalten und weiter daran arbeiten.

Das zweite Tor war besonders sehenswert, eine schöne Kombination zwischen Lars Stindl und dir.

Johnson: Das ist richtig. Aber es war nicht die einzige Szene, in der wir uns gut durchkombiniert haben. Wir hatten auch noch eine gute Kombination, an deren Ende Mo knapp am Tor vorbei schießt. Wir haben genug Chancen gehabt, noch das ein oder andere Tor mehr zu machen. Ich hätte in der ersten Halbzeit schon das 2:1 machen können. Da stand ich nach einer Flanke von Tony allein vor dem Tor. Dann wäre das Spiel vielleicht noch mal anders gelaufen. Aber wir haben dann in der zweiten Halbzeit unsere Chancen genutzt und verdient gewonnen. Das Wichtigste ist, dass wir das Spiel nach Hause gebracht haben. Darüber bin ich sehr froh. Wir haben super gespielt.

Jetzt ist es nur noch ein Punkt Rückstand auf Platz sieben, auf den 1. FC Köln. Was ist noch möglich bis zum Saisonende?

Johnson: Wir schauen nur auf das nächste Spiel. Wir dürfen uns nicht von den jüngsten Erfolgen verrückt machen lassen, und das werden wir auch nicht. Vor ein paar Wochen mussten wir noch nach unten gucken, jetzt gucken alle nach oben in der Tabelle. Wir sollten einfach ans nächste Spiel denken und uns darauf konzentrieren. Das ist wieder gegen Schalke. Das versuchen wir zu gewinnen. Es war gut, dass wir die erste Begegnung mit Schalke gewonnen haben. Der Sieg ist gut für den Kopf. Wir wissen, was wir richtig gemacht haben und was wir vielleicht besser machen können, um auch auf Schalke zu gewinnen.

In den vergangenen Spielen schien es so, als ob ihr euch die Gegner in der ersten Halbzeit zurechtlegt, um in der zweiten Halbzeit alles klar zu machen. Täuscht der Eindruck?

Johnson: Dass wir die Spiele in der zweiten Halbzeit für uns entscheiden, spricht für uns und zeigt, dass wir sehr fit sind. Wir versuchen aber natürlich, bereits in der ersten Halbzeit unsere Chancen zu haben und zu nutzen. Dieses Mal war es wieder nicht so. Aber wir wissen dann auch, dass wir hinten raus noch die Tore machen können.

Dieter Hecking rotiert momentan vor allem auf den Außenposition. Bislang wechselst du dich dort mit Jonas Hofmann, Patrick Herrmann und André Hahn ab. Wie siehst du die Situation?

Johnson: Es klappt ganz gut. Jeder versucht, seine Chance zu nutzen. Das ist gut für die Mannschaft. Es ist eine laufintensive Position. Da braucht jeder seine Pausen, weil wir alle drei, vier Tage spielen. Es kommt der Mannschaft zugute, dass wir auf den Außen so eine Qualität haben. Wir haben viele Spiele und können durchwechseln. Wenn einer müde ist, steht der nächste parat. So muss es in einer guten Mannschaft sein. Das funktioniert gut bei uns in der letzten Zeit. Wir haben zudem ein klares System. Jeder weiß, was er zu tun hat, auch wenn durchgewechselt wird, kennt jeder seine Aufgaben.

Mitglied bei Borussia werden

Stadionführung

Böklunder