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NEWS: 07.03.2017

„Wollen uns eine gute Ausgangssituation erarbeiten"

„Wollen uns eine gute Ausgangssituation erarbeiten"
Jonas Hofmann

Wir haben uns vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der UEFA Europa League am Donnerstag (21.05 Uhr) beim FC Schalke 04 mit Jonas Hofmann über den Sieg in der Bundesliga, die neue Auswärtsstärke und seine eigene Entwicklung unterhalten.

Jonas, nach den vielen Spielen in kurzer Zeit hattet ihr jetzt einmal zwei Tage frei. Hast du die freien Tage genossen?

Hofmann: Absolut. Ich glaube, in den Englischen Wochen ist es außergewöhnlich, dass man mal zwei Tage frei hat. Aber wenn ich uns heute im Training gesehen habe, denke ich, dass uns das gut getan hat. Alle sind wieder frisch. Jetzt können wir uns gut auf das Achtelfinal-Hinspiel auf Schalke vorbereiten.

Das Kuriose ist: Nach Schalke ist vor Schalke. Kommt da überhaupt Europapokal-Feeling auf?

Hofmann: Es ist ein bisschen komisch, das muss man schon zugeben. Es wird auf dem Platz wahrscheinlich eigenartig sein, international gegen eine deutsche Mannschaft zu spielen. Aber wenn man im Stadion das ganze Drumherum miterlebt, ist das international vemutlich schon noch nochmal etwas anderes als in der Bundesliga. Wir müssen aber auch gar nicht groß unterscheiden, ob Europa League oder Bundesliga. Wir kennen die Schalker, deshalb können wir uns gut auf sie einstellen.

In der Liga habt ihr sie zuletzt mit 4:2 besiegt und dafür viel Lob erhalten. Hat das Spiel Einfluss auf die Partie am Donnerstag?

Hofmann: Ich denke schon. Wenn man dreimal innerhalb kurzer Zeit aufeinander trifft, dann hat man schon viel Material für die Videoanalyse. Man bereitet sich aber auf alle Spiele gleich vor. Wie groß der Einfluss letztendlich sein wird, werden wir dann am Donnerstag sehen.

Ihr fahrt mit sechs Auswärtssiegen in Folge im Gepäck nach Schalke. Gibt euch das Selbstvertrauen?

Hofmann: Natürlich. Wenn man mit so einer Serie nach Schalke fährt, gibt einem das Rückenwind. Nichtsdestotrotz ist es nicht wichtig, ob wir auswärts gewinnen oder zuhause. Wichtig ist, dass wir überhaupt gewinnen. Wenn das mittlerweile auswärts genauso gut läuft wie zuhause, freut uns das natürlich. Aber ich glaube, man darf das alles nicht überbewerten. Wir haben einfach einen guten Lauf. Und den nehmen wir gerne mit.

Welche Reaktion erwartest du von den Schalkern nach der Niederlage am vergangenen Wochenende?

Hofmann: Ich denke, dass sie am Donnerstag besonders heiß sein werden. Sie werden noch mehr auf die Grundtugenden zurückgreifen, auf Aggressivität und das Läuferische. Darauf müssen wir uns einstellen. Aber wir werden versuchen, unser Spiel wieder durchzubringen und den Kampf, wenn er kommt, ohne Wenn und Aber anzunehmen. Wir werden wieder alles reinwerfen und in der Lage sein, 90 Minuten Vollgas zu geben. Wir wollen uns eine gute Ausgangssituation für das Rückspiel erarbeiten.

Für dich läuft es unter dem neuen Trainer Dieter Hecking auch richtig gut. Woran liegt das?

Hofmann: Manchmal ist der Fußball schwer zu erklären. Ich habe in jedem Fall ein bisschen vom Trainerwechsel profitiert. Aber ein Stück weit muss man es sich auch selber erarbeiten. Deshalb bin ich froh darüber, dass ich das geschafft habe. Dennoch weiß ich, dass ich weiter Gas geben muss. Es bringt nichts, sich darauf auszuruhen. Ich will weiter meine Spiele machen, und dafür muss ich mich wie jeder andere im Training zeigen. Da bringt es nichts, sich auf die Schulter zu klopfen und sich zurückzulehnen.

Du hast in Florenz zwei Tore vorbereitet, in Hamburg eins. Wann sehen wir ein Tor von dir?

Hofmann: Ja, das ist das einzige, was noch fehlt (lacht). Ich habe das auch schon öfter gehört. Ich lasse mich davon aber nicht unter Druck setzen. Wenn das Tor kommt, dann kommt es – je früher, desto besser. Der mannschaftliche Erfolg steht jedoch im Vordergrund. Wenn ich bis Saisonende noch zehn oder 15 Tore vorbereiten kann, aber dafür keins schieße, dann soll mir das auch recht sein.

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