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NEWS: 10.03.2017

Der Gegner: Hamburger SV

Der Gegner: Hamburger SV
Markus Gisdol hat den HSV wieder auf Kurs gebracht. Foto: DFL

Am Sonntag (17.30 Uhr) gastiert Borussia am 24. Bundesliga-Spieltag beim Hamburger SV. Wir stellen den kommenden Gegner der Fohlenelf ausführlich vor.

Formkurve: Mit Ausnahme der 0:8-Schlappe im jüngsten Auswärtsspiel beim FC Bayern München zeigte die Formkurve des Hamburger SV zuletzt deutlich nach oben. In den letzten fünf Bundesligapartien holte die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol zehn Punkte und stellte damit den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze her. Derzeit liegt der HSV mit 23 Zählern punktgleich mit dem VfL Wolfsburg auf Rang 16. Zuletzt bezwangen die Hanseaten Hertha BSC mit 1:0. Vor dem 0:8 in München spielten sie 2:2 gegen den SC Freiburg und bezwangen zuvor RB Leipzig 3:0 und Bayer Leverkusen 1:0. Zwischenzeitlich war Hamburg im Viertelfinale des DFB-Pokals mit 1:2 an der Fohlenelf gescheitert.

Trainer: Markus Gisdol ist seit dem 26. September des vergangenen Jahres Trainer des Hamburger SV. Er trat die Nachfolge von Bruno Labbadia an und leistet beim HSV gute Arbeit, weshalb in Kürze der Vertrag über den Sommer hinaus verlängert werden soll. "Wir sind im Gespräch. Beide Seiten sind daran interessiert, weiter zusammenzuarbeiten", sagte Sportchef Jens Todt. Gisdol begann seine Trainerkarriere 1997 in der Kreisliga B bei der TSG Salach. Es folgten Stationen beim FTSV Kuchen und dem SC Geislingen. Von 2005 bis 2007 war der 47-Jährige für die U17 des VfB Stuttgart verantwortlich. Über die SG Sonnenhof Großaspach und den SSV Ulm wurde er Trainer der U23 der TSG Hoffenheim, bei denen er von 2009 bis 2011 an der Seitenlinie stand. Im März 2011 erhielt er die Lizenz als Fußballlehrer und wurde Co-Trainer beim FC Schalke 04. Zwischen 2013 und 2015 war er Cheftrainer der TSG Hoffenheim.

System und Aufstellung: Trainer Gisdol schickt sein Team in der Regel in einem 4-2-3-1-System aufs Feld. Im Tor ist René Adler gesetzt. Da Mergim Mavraj (Sehnenanriss im Knie) mindestens vier Wochen ausfällt, bildeten zuletzt Kyriakos Papadopoulos und Gideon Jung die Innenverteidigung. Johan Djourou steht als Ersatz bereit. Auf der Position des Rechtsverteidigers läuft entweder Kapitän Gotoku Sakai oder Dennis Diekmeier auf, links verteidigt Matthias Ostrzolek oder Douglas Santos. Walace und Albin Ekdal, der das goldene Tor gegen Hertha HSC erzielte, spielten zuletzt auf der Doppel-Sechs. In der offensiven Dreierreihe davor sind die Plätze folgendermaßen verteilt: Das Zentrum gehört Lewis Holtby, die linke Außenbahn besetzt Aaron Hunt, rechts spielt Nicolai Müller. Vorne im Sturm hat Bobby Wood derzeit seinen Stammplatz sicher. Erste offensive Einwechseloptionen sind Filip Kostic und Michael Gregoritsch.

Im Fokus: Bobby Wood: Der US-Boy ist in dieser Bundesliga-Saison mit vier Treffern neben Nicolai Müller und Michael Gregoritsch der bislang beste Torschütze des HSV. Der 24-Jährige begann seine Karriere in Deutschland 2007 in der Jugend des TSV 1860 München. In der Folge spielte er für die U23 der Löwen und bis zur Winterpause 2015 bei den Profis. Es folgte eine halbjährige Leihe zu Erzgebirge Aue, für das er in neun Spielen drei Tore schoss. Anschließend lief er für ein Jahr für Union Berlin auf und erzielte in 31 Zweitligaspielen 17 Treffer. Daraufhin wechselte er im Sommer für 3,5 Millionen Euro zum HSV, wo er keinerlei Anpassungsprobleme hatte und von Beginn an mit seinem körperbetonten Spiel überzeugte. Auch in der Nationalmannschaft hat Wood seine Torjägerqualitäten schon unter Beweis gestellt. Für die US-Boys erzielte er in 25 Länderspielen sieben Treffer.

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