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NEWS: 09.03.2017

Stimmen zum Spiel

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Lars Stindl im Zweikampf mit Benjamin Stambouli.

Wir haben uns nach dem 1:1 zwischen dem FC Schalke und Borussia im Lager der Borussen sowie bei beiden Trainern umgehört.

Jonas Hofmann: Wir haben heute viele Unkonzentriertheiten im Spiel gehabt, viele Stockfehler und Fehlpässe. Wenn wir konzentrierter agiert hätten, hätten wir Schalke viel mehr Chancen genommen. Aber wichtig war, dasss wir das Auswärtstor gemacht haben. Jetzt sind die Schalker unter Druck und müssen bei uns ein Tor erzielen. Ich erwarte nicht, dass sie im Rückspiel viel anders machen und sie ähnlich wie heute auftreten werden. Wir spielen aber zu Hause im eigenen Stadion. Es ist klar, dass wir ins Viertelfinale einziehen wollen.

Lars Stindl: Das 1:1 ist ein ordentliches Ergebnis. Wir haben uns damit eine ordentliche Ausgangslage für das Rückspiel erarbeitet. Wir wissen aber, dass wir besser spielen können. Eigentlich sind wir sehr gut reingekommen und haben zu einem guten Zeitpunkt das Tor gemacht. Das hat uns Selbstvertrauen gegeben. Danach haben wir es aber im Spielaufbau und im letzten Drittel nicht mehr so konsequent zu Ende gespielt. Leider haben wir auch recht schnell den Ausgleich kassiert. In der zweiten Halbzeit hat Schalke sehr aggressiv gespielt und uns wenig Raum gegeben. Da hatten wir in der einen oder anderen Situation Glück und mit Yann Sommer einen überragenden Keeper hinten drin. Wir werden alles in das Rückspiel reinwerfen, um eine Runde weiterzukommen.

Tony Jantschke: Es war ein schweres Spiel heute. Es war klar, dass Schalke viel Druck machen würde. In der ersten Halbzeit hatten wir ein paar sehr gute Chancen und sind in Führung gegangen. In der zweiten Hälfte war Schalke aber überlegen und hat sich auch gute Chancen erspielt. Wir haben es uns im zweiten Durchgang selbst schwer gemacht, haben den Ball nicht gut laufen lassen. Dadurch haben wir den Gegner zu Chancen eingeladen. In den letzten 25 Minuten haben wir zu viel zugelassen. In der einen oder anderen Situation haben ein paar Meter gefehlt. Am Ende ist es das 1:1 daher ein gutes Ergebnis für uns.

Trainer Dieter Hecking: Wir haben gewusst, dass die Schalker eine Reaktion zeigen wollen – und in den letzten 20 Minuten haben sie alles nach vorne geworfen und es auch richtig gut gespielt. Davor hatten wir mehr Spielanteile und waren von der Struktur her die bessere Mannschaft. Schalke hatte sicherlich mehr Torschüsse als wir, aber was die Zahl der klaren Chancen angeht, war es recht ausgeglichen. In der Schlussphase hat Yann zweimal hervorragend gehalten, aber auch wir hatten im ersten Durchgang zwei Top-Möglichkeiten. Wir sind nicht hierhin gefahren, um Schalke aus dem Stadion zu schießen. Es war uns klar, dass es schwer wird, und das haben wir heute auch gesehen. Die Chancen sind weiter 50:50. Es sind zwei Teams auf Augenhöhe. Wir haben im Rückspiel den Heimvorteil, aber wir werden eine Top-Leistung brauchen, um ins Viertelfinale einzuziehen.

Sportdirektor Max Eberl: Wir hatten heute die hochkarätigeren Torchancen, dafür hatte Schalke mehr Chancen. Ich bin mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden, weil sie einen hohen Aufwand betrieben hat. Die Schalker haben heute bewiesen, dass sie eine gute Mannschaft haben. Das hat uns aber nicht überrascht. Wir wussten, dass wir uns wehren und dagegen halten müssen. Mit den eigenen Zuschauern im Rücken hat Schalke vor allem in der zweiten Hälfte richtig Druck gemacht und uns das Leben sehr schwer gemacht. Trotzdem haben wir insgesamt gut verteidigt und wenige hochkarätige Chancen zugelassen. Dementsprechend ist das 1:1 auswärts ein gutes Ergebnis.

Trainer Markus Weinzierl (FC Schalke 04): Ich weiß, dass meine Mannschaft gut spielen kann. Das hat sie heute gezeigt. Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Wir waren dem Sieg auch deutlich näher als der Gegner. Gerade in der zweiten Hälfte waren wir sehr dominant, haben aber die eine oder andere Chance liegen gelassen. Das ist schade, denn ich hätte es meiner Mannschaft gegönnt, sie hätte sich den Sieg verdient gehabt. Mit Ausnahme des Gegentreffers und dem Fehlen des zweiten Treffers war ich mit der Leistung sehr zufrieden. Die Mannschaft hat richtig gefightet und den Zuschauern etwas geboten. Es war ein toller Europapokalabend, leider war es am Ende nur ein Unentschieden. Dennoch ist im Rückspiel alles möglich. Gladbach hat zwar ein Auswärtstor gemacht, aber wir wissen, dass wir jederzeit in der Lage sind, selbst auswärts zu treffen.

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