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NEWS: 12.03.2017

Stimmen zum Spiel

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"Wir haben es in der zweiten Hälfte nicht mehr geschafft, für Entlastung zu sorgen", sagte Christoph Kramer.

Nach der 1:2-Niederlage beim Hamburger SV haben wir uns in beiden Lagern umgehört.

Christoph Kramer: Im Gegensatz zu den vergangenen Wochen hat uns diesmal ein wenig das Spielglück gefehlt. Wir hatten in der Endphase der ersten Hälfte zwei hochkarätige Chancen. Wenn wir davon eine genutzt hätten, wäre es enorm schwer für de HSV geworden. Nach der Pause haben die Hamburger sehr viel Wucht entwickelt. Wir haben es nicht mehr geschafft, für Entlastung zu sorgen. Zwar haben wir lange dagegengehalten, doch irgendwann wurde der Druck zu groß und wir mussten den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Es gilt jetzt, schnell zu regenerieren, denn am Donnerstag haben wir die große Chance, ins Viertelfinale der Europa League einzuziehen – und die möchten wir nutzen.

Yann Sommer: Wir haben die Partie in der ersten Hälfte verspielt. Da hatten wir zwei, drei sehr gute Möglichkeiten, um höher in Führung zu gehen. Es ist sehr schade, dass uns das nicht gelungen ist, denn das wäre für den weiteren Spielverlauf wichtig gewesen. Im zweiten Durchgang konnten wir uns nicht vom großen Druck der Hamburger befreien. Sie haben es sehr gut gemacht und uns komplett hinten eingeschnürt. Wir wussten, dass der HSV so spielen wird, aber wir haben es zu selten geschafft, die freien Räume zu finden, um unsere Konter besser auszuspielen.

Sportdirektor Max Eberl: Wir haben über weite Strecken gut verteidigt, es aber vor allem in der zweiten Hälfte nicht mehr geschafft, für die nötige Entlastung zu sorgen. Und wenn eine Welle nach der anderen auf dich zurollt, ist die Gefahr nun einmal groß, dass irgendeinem Spieler mal der Ball vor die Füße fällt – und genau das ist beim zweiten Gegentreffer passiert. In dieser Phase haben wir keine fußballerischen Lösungen mehr gefunden, das müssen wir uns vorwerfen lassen. Ansonsten hat die Mannschaft alles in Waagschale geworfen und vor allem kämpferisch eine gute Leistung gezeigt. Bis Donnerstag werden wir regenerieren, und dann wird an diesem Abend jeder Spieler brennen.

Trainer Dieter Hecking: In der ersten Halbzeit hatten wir die beiden klarsten Möglichkeiten des Spiels. Wir hätten damit auf 2:0 beziehungsweise 3:1 stellen können. Nach der Pause hat der HSV aber das bessere Spiel gemacht, war dominant und hat uns hinten reingedrückt. Auf den Gegentreffer haben wir nicht mehr die richtigen Antworten gefunden. Der HSV hat heute viele Zweikämpfe gewonnen und viele zweite Bälle geholt. Wir haben uns im Mittelfeld zu viele leichte Fehler erlaubt und sind dadurch immer wieder in Konter reingelaufen. Das darf uns in dieser Form nicht passieren. Natürlich gibt es momentan Spiele, in denen man merkt, dass die letzte Konzentration fehlt. Die Mannschaft spielt seit Wochen am Anschlag und hat sich auch heute in jeden Ball reingeworfen und versucht, einen Punkt mitzunehmen.

Trainer Markus Gisdol (Hamburger SV): Das war ein sehr verdienter Sieg. Es war unser bestes Pressing-Spiel seitdem ich in Hamburg Trainer bin. Das war aber auch notwendig, um einen guten Gegner zu bezwingen. Unser Ziel war es, den Gladbachern mit unserem Pressing weh zu tun. Das haben wir über weite Strecken geschafft. Natürlich läuft man damit Gefahr, in Konter des Gegners zu laufen, aber vor allem in der zweiten Hälfte haben wir defensiv kaum noch etwas zugelassen. Wir hatten viele gute Ballgewinne und es war gefühlsmäßig nur eine Frage der Zeit, bis wir unser Tor erzielen, um in die Siegerstraße einzubiegen. Wir müssen ruhig und demütig bleiben, dann werden wir es schaffen, die nötigen Punkte zu holen.

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