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NEWS: 13.03.2017

„Ich bin froh, dass ich zurück bin“

„Ich bin froh, dass ich zurück bin“
Nico Elvedi bei seiner Rückkehr im Hamburger Volksparkstadion.

Nach der 1:2-Niederlage beim Hamburger SV haben wir uns mit Nico Elvedi über sein Comeback, seine Verletzungspause und das anstehende Spiel gegen den FC Schalke 04 unterhalten.

Nico, du standest nach deiner Verletzungspause gestern in Hamburg das erste Mal wieder auf dem Platz. Was war das für ein Gefühl?

Elvedi: Ich war froh, dass ich wieder auf dem Platz stehen konnte. Das letzte Mal war schon einige Zeit her. Ich habe schwierige Monate hinter mir mit einer längeren Verletzungspause, die auch noch in die Zeit fiel, als wir einen neuen Trainer bekommen haben. Ich wusste, dass ich irgendwann meine Chance bekomme. Ich bin froh, dass das gestern der Fall war. Aber natürlich hätte ich bei meiner Rückkehr am liebsten gewonnen.

Wie bewertest du die Niederlage in Hamburg?

Elvedi: In der ersten Halbzeit haben wir es ganz ordentlich gemacht. Wir hätten nach dem ersten Tor das 2:0 schießen können, haben aber stattdessen den Ausgleich bekommen und in der zweiten Halbzeit dann noch das 1:2. Die zweite Halbzeit war nicht mehr so gut von uns. In der Phase war Hamburg besser, das muss man ehrlich sagen.

Du hast 77 Minuten gespielt und wurdest dann ausgewechselt. Waren die Beine am Ende deines ersten Einsatzes schwer?

Elvedi: So ist es. Ich habe mich von Beginn an gut gefühlt, hatte genügend Kraft. Ab Mitte der zweiten Halbzeit habe ich dann aber gespürt, dass die Beine ein bisschen müde wurden. Darum habe ich dem Trainer gesagt, dass es besser wäre, jemand anderen für mich zu bringen, der in dieser Situation noch ein bisschen frischer ist als ich.

Wie einfach oder schwierig war es während deiner Verletzungspause, nicht auf dem Platz stehen und eingreifen zu können?

Elvedi: Es war schon sehr schwierig, der Mannschaft nicht helfen zu können. Das war die längste Verletzungspause bislang in meiner Karriere. Ich habe mich zu einem schlechten Zeitpunkt verletzt, unmittelbar nach der Winterpause und vor dem Trainingslager. Einem neuen Trainer will man sich natürlich sofort zeigen. Das war deswegen schon ärgerlich und auch mental schwierig. Aber ich bin froh, dass die Zeit jetzt vorbei ist, ich zurück bin und mein erstes Spiel in diesem Jahr machen konnte.

Wie hast du als Außenstehender in der Zeit die positive Entwicklung der Mannschaft wahrgenommen?

Elvedi: Ich war sehr froh, dass wir so gut gespielt haben, Punkte sammeln, uns von unten absetzen konnten und jetzt wieder im oberen Bereich der Tabelle sind. Hoffentlich geht es jetzt so weiter. Wir dürfen nicht nachlassen.

Schon am Donnerstag steht die nächste Partie an: das Rückspiel im Achtelfinale der UEFA Europa League. Was erwartest du für ein Spiel gegen Schalke?

Elvedi: Ich erwarte ein schwieriges Spiel. Schalke wird alles auf dieses Spiel setzen. Wir wollen auch unbedingt weiter kommen. Der ein oder andere wird jetzt zwar spüren, dass wir in den vergangenen Wochen sehr viele Spiele absolviert haben. Aber auch in Hamburg war unsere Laufleistung normal. Das zeigt, dass wir fit sind. Wir werden am Donnerstag gut erholt sein, spielen zu Hause, wissen, was wir können. Ich habe daher ein gutes Gefühl, dass wir in die nächste Runde einziehen.

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