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NEWS: 16.03.2017

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
Patrick Herrmann

Nach dem 2:2 im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League gegen Schalke 04 waren wir in beiden Lagern auf Stimmenfang.

Patrick Herrmann:Es ist sehr bitter, wenn man zur Pause mit 2:0 führt, schon mit einem Bein im Viertelfinale steht und diese Führung dann noch herschenkt. Es war unser Spiel. Wir haben es in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht und ja auch zwei Tore geschossen. Wir dürfen es in der zweiten Halbzeit dann einfach nicht so herschenken. Wir waren in der zweiten Halbzeit einfach nicht mehr so effizient, und die Gegentore sind sehr schwierig zu verteidigen. Natürlich ist es anstrengend, wenn man so viele Pflichtspiele bestreitet, wie wir ins dieser Saison – das soll aber keine Ausrede sein.

Tobias Strobl: Klar ist es ärgerlich, wenn man im Achtelfinale aus so einem tollen Wettbewerb ausscheidet. Wir haben zwei Gegentore bekommen, die normalerweise nicht fallen dürfen - wir hätten unsere 2:0-Halbzeitführung über die Zeit bringen müssen.

Jonas Hofmann: Bis zur Halbzeit lief für uns alles nach Plan. Beim ersten Gegentreffer kann man Yann keinen Vorwurf machen. Es war ein klarer Platzfehler. Der anschließende Elfmeter ist sehr bitter für uns. In der Folge sind wir wieder hinten rausgekommen, hatten noch gute Kontermöglichkeiten, spielen es aber leider nicht gut aus. Zum Schluss hat der letzte Tick gefehlt. Wir sind sehr traurig, dass wir ausgeschieden sind, müssen das Spiel jedoch schnell abhaken. Ab morgen liegt der Fokus auf dem Spiel gegen die Bayern am Sonntag.

Trainer Dieter Hecking: Wir haben zwei tolle Europa League-Spiele gesehen, nach denen wir heute sehr unglücklich ausgeschieden sind. Ich kann meiner Mannschaft aber nur ein großes Kompliment machen – sie hat heute alles versucht. Die Art und Weise, wie wir ausgeschieden sind, ist natürlich sehr enttäuschend. Beim ersten Gegentreffer kann man Yann gar keinen Vorwurf machen – der Ball ist vor dem Tor nochmal aufgesprungen, das war sehr ungünstig. In der Folge hat Schalke sehr viel Druck gemacht. Vor dem zweiten Gegentreffer ist die Situation aus meiner Sicht unstrittig: Es war kein Elfmeter. Daran halten wir uns aber nicht auf. Die Entscheidung ist ärgerlich, aber nicht zu ändern. Die Jungs sind sehr enttäuscht, weil sie das Ziel hatten, erstmals seit 21 Jahren wieder das Viertelfinale des Europapokals zu erreichen.

Markus Weinzierl (Trainer FC Schalke 04): Der Wille war heute groß bei meiner Mannschaft. Wir haben uns toll zurückgefightet, sind für die tolle Moral und den Einsatz belohnt worden. Mit dem Weiterkommen haben wir ein riesen Ziel erreicht. Ich kann meiner Mannschaft und jedem einzelnen Spieler nur ein riesen Kompliment machen. In der Halbzeitpause habe ich meinen Spielern gesagt, wenn wir das 2:1 machen, spielen wir 2:2 und sind weiter. Genauso ist es gekommen. Wir haben daran geglaubt, haben den frühen Anschlusstreffer gebraucht und ihn Gott sei Dank gemacht. Dann hat die Mannschaft die dritte Luft bekommen und den Ausgleich gemacht. Vor dem Elfmeter geht der Ball an den Oberarm, der Arm geht nach hinten, das stimmt. Den Elfmeter pfeift nicht jeder, aber der Schiedsrichter hat gepfiffen. Das nehmen wir heute gerne mit.

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