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Borussia News

NEWS: 17.03.2017

„Das ist unfassbar“

„Das ist unfassbar“
Patrick Herrmann behauptet sich in dieser Szene gegen Sead Kolasinac.

Patrick Herrmann war der erste Borusse, der sich nach dem bitteren Aus im Europapokal den Fragen der Journalisten stellte. Er sprach über den Spielverlauf, die bitteren Gegentore und die Herausforderung, dieses Spiel schnell aus den Köpfen zu bekommen.

Patrick, nach dem 1:1 im Hinspiel seid ihr mit dem 2:2 im Rückspiel gegen Schalke im Achtelfinale der Europa League ausgeschieden. Kannst Du den Frust und die Enttäuschung schon in Worte fassen?

Herrmann: Nein, noch nicht wirklich. Es ist verdammt bitter, auf diese Weise aus dem Europapokal auszuscheiden. Das ist unfassbar und tut einfach weh, wenn man zur Halbzeit schon mit einem Bein im Viertelfinale steht und dann noch ausscheidet. Ein verdammt bitterer Tag – nicht nur für uns Spieler, sondern für alle Borussen.

Zur Halbzeit sah alles gut aus für euch. Ihr lagt 2:0 in Führung. Was ist dann in den zweiten 45 Minuten passiert?

Herrmann: Es war zu erwarten, dass Schalke in der zweiten Halbzeit aufmachen und noch mehr pressen würde. Das lässt sich auch nicht komplett verhindern. Eigentlich haben wir es auch ganz gut verteidigt und aus dem Spiel heraus nicht viele Möglichkeiten zugelassen. Die Gegentore sind dann halt unfassbar bitter.

Wie hast du diese beiden Szenen erlebt?

Herrmann: Solche Gegentore sind einfach nicht zu verteidigen. Fernschüsse muss man hin und wieder zulassen, der Ball ist dann unglücklich aufgesprungen und damit für Yann nicht zu halten. Und den Elfmeter, der aus meiner Sicht keiner ist, kann man auch nicht verteidigen. Es war verdammt viel Pech dabei.

Hattest du eine gute Sicht auf die Szene, die zum Elfmeter geführt hat?

Herrmann: Ja. Ich stehe genau in der Flucht und sehe den Ball kommen. Tobi kommt mit dem Kopf noch an den Ball, Mo muss schnell reagieren und versucht aus meiner Sicht noch den Arm wegzuziehen. Es gibt trotzdem Elfmeter. Ich habe die Szene später noch mal in der Wiederholung gesehen. Aus meiner Sicht ist das kein Elfmeter. Ich will nicht alles auf den Schiedsrichter schieben, aber das war letztlich spielentscheidend.

Welche Rolle haben am Ende die Kräfte gespielt? Keine Mannschaft in der Liga hat so viele Pflichtspiele in den Knochen wie ihr.

Herrmann: Natürlich ist es anstrengend, seit Wochen in diesem Rhythmus zu spielen. Aber das soll und darf keine Ausrede sein. Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht mehr so effektiv. Die Gegentore sind schlichtweg nicht zu verteidigen. Nach dem Ausgleich mussten wir wieder Druck machen. Wir haben noch einmal alles versucht, hatten das nötige Glück aber nicht auf unserer Seite.

Wie lange wird es dauern, bis man ein solch bitteres Erlebnis verarbeitet hat?

Herrmann: Wir müssen uns sammeln und einfach versuchen, die Köpfe so schnell wie möglich wieder frei zu bekommen, auch wenn das in den nächsten Tagen noch schwer fallen wird. Es bringt ja nichts, mit dem Ausscheiden zu hadern. Wir müssen uns jetzt auf die Bundesliga konzentrieren und weitermachen. Im Pokal sind wir ja auch noch gut im Rennen.

Am Sonntag (17.30 Uhr) kommen die Bayern in den BORUSSIA-PARK. Kann man schon die Gedanken auf diese Partie lenken?

Herrmann: Ehrlich gesagt, mache ich mir über das Spiel noch keine Gedanken. Es gibt sicherlich einfachere Aufgaben, als gegen die Bayern zu spielen, aber wir werden vor der Länderspielpause noch einmal alles geben.

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