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NEWS: 20.03.2017

„Unsere Leistung war in Ordnung“

„Unsere Leistung war in Ordnung“
Kapitäne unter sich: Oscar Wendt im Duell mit Bayerns Philipp Lahm.

Oscar Wendt führte Borussia am Sonntagabend im Spiel gegen die Bayern als Kapitän aufs Feld. Wir haben uns mit ihm über die knappe Niederlage unterhalten, seinen Rücktritt aus der schwedischen Nationalmannschaft und die anstehende Pause.

Oscar, ihr habt 0:1 gegen die Bayern verloren, dabei aber kein schlechtes Spiel gezeigt. Wie bewertest du die Niederlage?

Wendt: Die Leistung, die wir gezeigt haben, war wirklich in Ordnung. In der ersten Halbzeit mussten wir viel verteidigen, im zweiten Durchgang hatten wir ein bisschen mehr Ballbesitz. Wenn wir unsere Konter ein bisschen besser ausgespielt hätten, vor dem Tor zielstrebiger gewesen wären und den letzten Pass zum Mitspieler gebracht hätten, wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen. Aber ich finde insgesamt können wir mit der Leistung zufrieden sein.

Wäre mit etwas Glück zumindest ein Punkt für euch möglich gewesen?

Wendt: Insgesamt war es natürlich schwierig, gegen die Bayern zu spielen. Aber ich hatte das gesamte Spiel über das Gefühl, dass wir mit etwas Glück auch etwas holen könnten. Aber wie gesagt, die letzte Aktion vor dem Tor hat uns ein bisschen gefehlt. Es gab auch schon in der ersten Halbzeit genügend Kontersituationen für uns, die wir leider nicht sauber genug zu Ende gespielt haben.

Nach dem Spiel am Donnerstagabend in der Europa League sind in Fabian Johnson, Christoph Kramer und Mo Dahoud noch einmal drei Spieler verletzt für die Partie gegen die Bayer ausgefallen, was ihr aber ganz gut kompensieren konntet.

Wendt: Ja. Wir sind einfach eine super Mannschaft. Wir haben großes Vertrauen in jeden einzelnen Spieler im Kader. Jeder weiß, was zu tun ist, wenn er auf dem Platz steht. Das zeichnet uns aus.

Die Fans haben euer Engagement entsprechend honoriert. Wie wichtig war dieser Rückhalt nach der Enttäuschung vom Donnerstag für euch?

Wendt: Sehr wichtig. Wir alle haben am Donnerstagabend in der Europa League eine große Enttäuschung erlebt, aber die Fans haben uns richtig gut gepusht gegen die Bayern. Uns hat hier und da ganz sicher die Power ein wenig gefehlt. Man hat schon gemerkt, dass wir am Donnerstagabend gespielt haben und die Bayern unter der Woche frei hatten. Trotzdem haben wir gut gekämpft und sind einmal mehr viel gelaufen. Die letzten Kräfte haben wir dann von unseren Fans verliehen bekommen. Und am Ende haben sie honoriert, dass wir alles gegeben haben.

Du hast in dieser Woche die Entscheidung getroffen, deine Nationalmannschafts-Karriere zu beenden. Wie ist es zu dieser Entscheidung gekommen?

Wendt: Ich habe ehrlich gesagt schon länger darüber nachgedacht und mich letztlich so entschieden. Wir spielen fast jeden dritten oder vierten Tag mit Borussia und sind dementsprechend viel unterwegs. Ich habe gemerkt, dass die richtige Motivation nicht mehr da ist und habe deshalb gesagt, dass es mehr Sinn macht mit einem anderen Spieler in der Nationalmannschaft zu planen. Jetzt bekommen meine Frau und meine zwei Kinder mehr Zeit mit mir. Ich hoffe, sie freuen sich darüber. Und ich kann meinen ganzen Fokus und meine ganze Konzentration auf Borussia legen.

Wie gelegen kommt die anstehende Länderspielpause für euch?

Wendt: Die Pause wird schön. Wir haben jetzt sechs Englische Wochen nacheinander gehabt. Wir hatten viele Spiele und viele davon auswärts. Deshalb waren wir viel unterwegs. Die Pause wird uns deshalb sehr gut tun.

Wenn du nicht zur Nationalmannschaft fährst, wie wirst du die anstehenden beiden freien Tage nutzen?

Wendt: Ich werde viel mit meinen Kindern spielen und hoffentlich noch ein paar Stunden Schlaf nachholen.

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