NEWS: 03.04.2017

Erneuter Rekordumsatz und Rekordgewinn

Erneuter Rekordumsatz und Rekordgewinn
Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 hat Borussia einen Umsatz von 196 Millionen Euro erzielt. Der Jahresgewinn betrug 26 Millionen Euro nach Steuern. Das sind erneut Rekordzahlen in Borussias Historie.

Zum dritten Mal in Folge hat Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers bei der Mitgliederversammlung Rekordzahlen verkündet. Im Geschäftsjahr 2016 (1. Januar bis 31. Dezember) verzeichnete der VfL einen Umsatz in Höhe von 196,87 Millionen Euro. Das ist ein neuer Rekord in der Geschichte des Vereins. Der bisherige Umsatzrekord aus dem Vorjahr lag bei 161 Millionen Euro. Auch der Jahresüberschuss stellt einen neuen Bestwert in der Geschichte Borussias dar. 26,8 Millionen Euro Gewinn verzeichnete der Klub nach Steuern, vor Steuern waren es rund 37 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2015 lag der Gewinn bei rund 22 Millionen Euro.

"Riesensprung für Borussia"

„Diese erneuten Steigerungen sind ein Riesensprung für Borussia. 2015 war wirtschaftlich das bis dato erfolgreichste Jahr für Borussia. Und 2016 stellt dieses Jahr noch einmal in den Schatten“, sagte Schippers bei der Mitgliederversammlung im BORUSSIA-PARK. Seit 2011 hat sich der Umsatz des Klubs von 91 auf nun 196 Millionen Euro mehr als verdoppelt. „Wir haben in den vergangenen Jahren eine wunderschöne Entwicklung erlebt, müssen uns aber bewusst sein, dass es nahezu unmöglich wird, dieses Tempo zu halten. 2016 war ein positiver Ausreißer. Die gesamte Bundesliga wird weiterhin wachsen, und auch wir werden wachsen, aber wohl nicht mehr mit dieser Geschwindigkeit.“

Auch 2017 positives Ergebnis

Die Steigerung der Erträge im abgelaufenen Geschäftsjahr ist maßgeblich auf die erneute Teilnahme an der UEFA Champions League und den Transfer von Granit Xhaka zu Arsenal London zurückzuführen. Aber auch die Werbeerträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr signifikant erhöht, von rund 32 auf rund 36 Millionen Euro. Demgegenüber stehen zwar auch gestiegene Ausgaben, „aber wir haben eben mehr eingenommen als ausgegeben“, so Schippers. „Das freut mich immer besonders und muss unser Ziel auch in den kommenden Jahren sein. Schon jetzt ist klar: Auch für das Geschäftsjahr 2017 werden wir ein positives Ergebnis erzielen.“

Eigenkapitalquote bei 44 Prozent

Mit der vorgelegten Bilanz beläuft sich Borussias Eigenkapital aktuell auf 88 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote liegt bei 44,2 Prozent. „Die Gesamtheit unserer Güter übersteigt in ihrem Wert also den unserer Verbindlichkeiten deutlich“, erklärte Schippers. „Deshalb betone ich gerne, dass wir gesund sind, aber nicht reich. Wir sind wirtschaftlich stabil und in der Lage, uns aus eigener Kraft zu helfen.“ Nicht nur die GmbH schrieb im abgelaufenen Geschäftsjahr schwarze Zahlen, auch der eingetragene Verein (e.V.) schloss das Jahr mit einem Gewinn ab. Dieser lag nach Steuern bei rund 145.000 Euro. Das sind 17.000 Euro mehr als im Vorjahr.

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