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Borussia News

NEWS: 05.04.2017

Stimmen zum Spiel

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Thorgan Hazard läuft Herthas Niklas Stark davon.

Wir haben uns nach dem 1:0 (1:0) der Fohlenelf gegen Hertha BSC in beiden Lagern umgehört.

Lars Stindl: Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und hatten bis auf ein paar Ausnahmen in der ersten Halbzeit viel Kontrolle im Spiel. Dennoch müssen wir uns ankreiden, dass wir nicht weitere Tore gemacht haben. Wir hätten unsere Angriffe viel ruhiger zu Ende spielen können. Auch in den letzten Minuten, in denen wir lange Bälle verteidigen mussten, haben wir uns ein bisschen in die Bredouille gebracht und es uns unnötig schwer gemacht, weil wir den Sack vorher nicht zugemacht haben. Der Sieg war in unserer Situation sehr wichtig. Wir werden uns weiter auf unsere Leistung konzentrieren und versuchen, unsere Spiele zu gewinnen. Und dann werden wir sehen, was am Ende dabei herauskommt.

Yann Sommer: Der Sieg war für uns unheimlich wichtig. Die Bundesliga-Tabelle ist momentan sehr eng, deswegen mussten wir unbedingt punkten, um an den vorderen Plätzen dran zu bleiben und einen Schritt nach oben machen zu können. In Zukunft muss es uns aber gelingen, so ein Spiel früher zu entscheiden.

Jonas Hofmann: Wir hatten das Spiel bis zum Ende weitestgehend unter Kontrolle. Wir haben erneut extrem viele Torschüsse gehabt. Am Ende hatte Valentin Stocker die Riesenmöglichkeit auf den Ausgleich. Wir hätten mit dem Gegentreffer bitter bestraft werden können für die Möglichkeiten, die wir zuvor ausgelassen haben. Insofern hätten wir das Spiel früher entscheiden können, aber es hat am Ende zum Glück das eine Tor gereicht. Wir können jetzt durchatmen, weil wir wieder drei Punkte nach unten hin gut gemacht haben. Heute genießen wir noch den Sieg. Ab morgen bereiten wir uns dann auf das Derby beim 1. FC Köln vor.

Thorgan Hazard: Der Sieg war wichtig für unser Selbstvertrauen. Ich freue mich sehr für László, dass er bei seinem ersten Startelf-Einsatz gleich ein Tor gemacht hat. László ist ein sehr guter Spieler, der viel auf dem Platz spricht. Er hat heute seine Chance genutzt und damit der Mannschaft geholfen. Die Mannschaft hat es heute gut gemacht und sich viele Torchancen herausgespielt. Wir hätten allerdings in der zweiten Halbzeit das zweite Tor nachlegen müssen. Wir freuen uns jetzt auf das Derby. Es wird ein schweres Spiel, das wir aber unbedingt gewinnen wollen.

Trainer Dieter Hecking: Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit kontrolliert, haben Hertha aber durch eigene Fehler zu zwei, drei Chancen kommen lassen. Wir haben uns dann in der Pause vorgenommen, das Tempo weiter hoch zu halten, Druck auf den Gegner auszuüben und variabel zu spiel. Die Mannschaft hat es in der zweiten Halbzeit hervorragend umgesetzt. Das einzige, was gefehlt hat, war das zweite Tor. Wir haben es dennoch konzentriert zu Ende gespielt, haben Hertha nicht mehr zur Entfaltung kommen lassen und die wenigen Konterchancen unterbunden. Wir hatten heute bei eigenem Ballbesitz viele Ideen. Das hat die Mannschaft heute gut gemacht. Die drei Punkte tun uns natürlich gut.

Trainer Pal Dardai (Hertha BSC): Es war am Ende ein verdienter Sieg von Borussia. In der ersten Halbzeit war es ein intensives Spiel von beiden Seiten, wir wollten Kontern, Gladbach wollte das Spiel aufbauen. Beide Seiten hatten genügend klare Torchancen. Hätte es zur Halbzeit 3:3 gestanden, hätten beide Trainer nicht viel sagen können. Aber wir sind mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine gegangen. Es war typisch, das Tor ist aus dem Nichts gefallen. Natürlich war es ein guter Schuss, aber wir hätten Bénes stören müssen. In der zweiten Halbzeit war Borussia deutlich besser. Ab und zu hat uns das Glück geholfen, trotzdem haben wir gut verteidigt. Kurz vor Schluss hatten wir sogar noch die Chance zum Lucky Punch. Aber das wäre am Ende nicht verdient gewesen.

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