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NEWS: 06.04.2017

Zurück in der Erfolgsspur

Zurück in der Erfolgsspur
So jubelten die Borussen über das Tor des Tages.

Mit dem 1:0 über Hertha BSC hat die Fohlenelf ihre kleine Durststrecke überwunden und vor dem Derby in Köln wieder für einen dreifachen Punktgewinn gesorgt. Der hoch verdiente Sieg hing jedoch bis zum Schluss am seidenen Faden.

Nach dem Abpfiff konnte Jonas Hofmann über seinen doppelten Aluminiumtreffer lachen. „Das Tor war diesmal für mich wie verbarrikadiert. Zwei Pfostenschüsse innerhalb von einer Minute – das ist mir vorher auch noch nie passiert“, sagte der 24-Jährige zu der kuriosen Szene in der 58. Minute, als Hofmann den Ball aus kurzer Distanz an die linke Torumrandung jagte und wenige Momente später mit einem Schlenzer am rechten Außenpfosten scheiterte. Diese Situation war ein wenig symptomatisch für die zweite Hälfte, in der die Fohlenelf klar überlegen war und zahlreiche Chancen erspielte, diese aber allesamt nicht nutzen konnte. „Die Mannschaft hat es in der zweiten Halbzeit hervorragend gemacht, das Tempo weiter hochgehalten und viel Druck auf den Gegner ausgeübt. Das Einzige, was gefehlt hat, war das zweite Tor“, sagte Trainer Dieter Hecking.

„Wir sind überglücklich“

So musste die Fohlenelf bis in die Schlussphase zittern, weil eine knappe Führung immer das Risiko birgt, durch eine Aktion des Gegners noch um den Lohn der Arbeit gebracht zu werden. Und in der Nachspielzeit tauchte die Hertha tatsächlich noch einmal gefährlich im Strafraum auf, doch Valentin Stocker setzte die Kugel aus kurzer Distanz an das Außennetz. „In dieser Situation wären wir beinahe noch für unsere fahrlässige Chancenverwertung bestraft worden“, sagte Hofmann. Doch der Lucky Punch aus Sicht der Berliner blieb zum Glück aus, so dass die Borussen nach fünf aufeinanderfolgenden Pflichtspielen ohne Sieg wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden haben. „Ich hätte von mir aus auch noch fünfmal den Pfosten treffen können – so lange man am Ende das Spiel gewinnt, ist das völlig egal. Im Endeffekt zählen nur die drei Punkte, über die wir überglücklich sind“, sagte Hofmann.

Folgerichtige Führung

Der Offensivakteur hätte sein Team bereits in der ersten Spielminute in Führung bringen können, legte den Ball freistehend aber uneigennützig auf Thorgan Hazard ab, der im letzten Moment noch geblockt wurde. Es war der Startschuss einer schwungvollen Anfangsphase mit klaren Feldvorteilen für den VfL, der nach einer guten Viertelstunde auch folgerichtig in Führung ging. László Bénes fasste sich aus rund 20 Metern ein Herz und traf flach ins rechte Eck. „Dass László in seinem ersten Spiel von Beginn an sofort seine Stärke zeigt, ist schon bemerkenswert“, lobte Sportdirektor Max Eberl den Startelf-Debütanten. Allerdings gab Bénes‘ Treffer der Fohlenelf zunächst nicht die nötige Sicherheit, bei Chancen von Alexander Esswein und Salomon Kalou wackelte die Führung bedenklich. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit zwar über weite Strecken kontrolliert, Hertha aber durch eigene Fehler zu zwei Chancen kommen lassen“, monierte Hecking.

Gestärkt ins Derby

Eine klare Ansprache in der Halbzeitpause rüttelte die Borussen aber wach – nach dem Wechsel ließen sie kaum noch etwas zu und verdienten sich damit den Sieg. „Wir haben es sehr sauber und seriös zu Ende gespielt und Hertha nicht mehr zur Entfaltung kommen lassen. Die wenigen Konterchancen haben wir allesamt unterbunden, das hat mir gut gefallen“, lobte Borussias Chefcoach. Durch das 1:0 kletterte Borussia auf Rang neun und kann nun gestärkt in das Derby am Samstag (15.30 Uhr) beim 1. FC Köln gehen. „Wir sind mit vier Punkten und ohne Gegentor gut aus der Länderspielpause gekommen und haben nun ein Stück weit Rückenwind“, freute sich Sportdirektor Max Eberl und blickte auf das bevorstehende Wochenende voraus: „Wir freuen uns jetzt alle auf das Derby, das immer ein besonderes Spiel ist. Man bekommt zwar nur drei Punkte, aber es ist trotzdem nicht irgendein Spiel, auch aufgrund der engen Tabellenkonstellation.“

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