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NEWS: 12.04.2017

„Ich erwarte ein enges und heißes Spiel“

„Ich erwarte ein enges und heißes Spiel“
Jonas Hofmann

Wir haben uns mit Jonas Hofmann vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG 1899 Hoffenheim über seinen ehemaligen Verein, die Stärken der TSG und seine Erwartungen an die Partie unterhalten.

Jonas, wie waren die Tage nach dem Derbysieg?

Hofmann: Es hat natürlich gut getan, auswärts das Derby zu gewinnen. Das war für uns und die Fans wichtig. Der Trainer hat uns nach dem Sieg auch einen Tag frei gegeben. Aber das Derby ist jetzt Vergangenheit. Jetzt geht der Blick auf das Spiel in Hoffenheim.

Was erwartest du am Samstag für ein Spiel?

Hofmann: Ich denke, dass es ein interessantes Spiel wird, das bis zum Schluss offen sein wird. Die Hoffenheimer sind Dritter, deshalb gehen sie auch als Favorit in die Partie. Sie sind auch in extrem guter Verfassung, nicht nur spielerisch, sondern auch körperlich. Aber wir werden versuchen, Punkte mitzunehmen. Deshalb erwarte ich ein enges und heißes Spiel.

Hast du als ehemaliger Spieler noch Kontakt zu Hoffenheim?

Hofmann: Der Kontakt ist weniger geworden, weil meine Zeit in Hoffenheim nun auch schon eine Weile her ist und viele Personen von damals nicht mehr da sind. Aber wenn man sich mal wieder sieht, zum Beispiel bei solchen Spielen jetzt, dann unterhält man sich gerne wieder.

Als du in der U19 der TSG gespielt hast, war Julian Nagelsmann U17-Trainer. Gab es damals Berührungspunkte?

Hofmann: Ja, die gab es. Ich war damals einer von denen, die schon lange im Verein waren. Dadurch kannte man alle Gesichter und hat sich mit jedem auch mal unterhalten. Deshalb kenne ich Julian Nagelsmann aus der Zeit bei der Jugend in Hoffenheim.

Die TSG steht auf Platz drei. Wie bewertest du die Hoffenheimer Saison bisher?

Hofmann: Ich glaube, dass Hoffenheim selber nicht damit gerechnet hat, am Ende der Saison so weit oben zu stehen. Aber sie stehen dort zurecht, weil sie eine herausragende Saison spielen. Mit dem Trainer, und so wie die Mannschaft spielt, kann sie Großes erreichen.

Was sind die Stärken der Hoffenheimer?

Hofmann: Sie spielen oft mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette hinten, stehen dadurch kompakt und sicher und sind in ihrem Umschaltspiel sehr gefährlich. Mit ihren schnellen Leuten vorne haben sie viel Geschwindigkeit in ihrem Offensivspiel. Sie haben torgefährliche Spieler wie Kramaric, Wagner und Amiri. Deshalb ist es eine Mannschaft, die immer für eine Überraschung gut ist.

Wie müsst ihr dem begegnen?

Hofmann: Wir müssen im Vergleich zum Köln-Spiel gar nicht so viel verändern. Köln hat auch mit einer Fünferkette gespielt. Wir müssen wieder die gleiche Ballsicherheit haben, unser Passspiel muss wieder sicher sein. Und über unser Kombinationsspiel in der Offensive sind wir in der Lage, auch eine tiefer stehende Mannschaft zu bespielen. Das wird der Schlüssel sein.

Wie sieht die Zielsetzung für die letzten sechs Bundesligaspiele aus?

Hofmann: Das generelle Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz. Wichtig ist jetzt, dass wir uns auf das Spiel in Hoffenheim konzentrieren und in den Wochen, die wir noch vor uns haben, auch immer den Fokus nur auf das nächste Spiel legen. Das ist nun mal das Entscheidende, um sich in der Tabelle weiter nach oben arbeiten zu können.

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